Wegberg - Die Grünen sind für Kommunalwahlen gut gerüstet

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Die Grünen sind für Kommunalwahlen gut gerüstet

Von: mb
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Die Kanadidaten der Reserveliste von Bündnis 90/Die Grünen in Wegberg. Foto: Monika Baltes

Wegberg. Der Ortsverband Wegberg Bündnis 90/Die Grünen rüstet sich für die Kommunalwahlen am 25. Mai. Bei der Mitgliederversammlung wurde für alle 18 Wahlbezirke in Wegberg ein eigener Kandidat aufgestellt:

Erik Nievelstein (Rath Anhoven), Otto Rick (Uevekoven, Holtum, Kehrbusch, Isengraben, Falssenberg), Christiane Merz-Valsamidis (Klinkum, Bissen, Tüschenbroich), Knut Müller (Klinkum, Bischofshütte, Petersholz) , Georg Wiefels (Wildenrath), Tobias Arndt (Dalheim, Rödgen), Brigitta Al Hamdan-Henz (Arsbeck, Büch, Dalheim), Helene Wiefels (Arsbeck), Heiner Lücke (Merbeck), Inga Lücke (Rickelrath, Busch, Tetelrath, Venn), Ursula Hülsenbusch (Wegberg, Harbeck, Berg, Dorp,) Dr. Gerd Arndt (Beeckerheide, Gerichhausen), Edith Klouten (Beeckerheide, Beeckerwald), Jürgen Hülsenbusch (Beeck und Außenorte), Maria Arndt (Beeck), Dr. Michael Scherer-Rath (Wegberg, Gierenfeld), Dr. Thomas Beutler (Wegberg, Grüner Winkel, Am See) und Dag Pies (Wegberg, Freiheid, Forst).

Die Reserveliste führt Christiane Merz-Valsamidis an, gefolgt von Tobias Arndt, Dr. Michael Scherer-Rath, Knut Müller, Brigitta Al Hamnan-Henz, Dr. Gerd Arndt, und Dr. Thomas Beutler. „Ich will Verantwortung übernehmen, ich traue mir das zu“, begründete die Sprecherin des Vorstandes, Christiane Merz-Valsamidis, ihre Kandidatur auf Platz 1 der Reserveliste.

Mehr Transparenz erwünscht

In der nächsten Legislaturperiode wolle man die Haushaltssituation genau beleuchten, mehr Transparenz in den Haushalt bringen und vor allen Dingen müsse ein neuer Kämmerer eingestellt werden, hieß es. Mit dem Klimaschutz in der Stadt müsse „ernst gemacht“ werden und die Vereinsförderung müsse „fair werden“.

Um den Ausbau des grenzüberschreitenden öffentlichen Personennahverkehrs werde man sich bemühen und die Suche nach einem eigenen Fraktionsraum intensivieren.

Die eigentliche Überraschung bei der Kandidatenaufstellung war wohl, dass sowohl Eleonore Zimmermann, bisherige Fraktionsvorsitzende und seit 1999 Ratsmitglied, als auch Ingrid Jaeger-Kramer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und seit 2009 im Rat der Stadt Wegberg, weder bei der Kandidatenaufstellung noch bei der Sammlung der Wahlkampfthemen eine Rolle spielten. Beide gaben sich wortkarg und verließen die Mitgliederversammlung vorzeitig, nachdem beschlossen worden war, Platz 3 der Reserveliste für einen Mann freizugeben.

Bündnis 90/Die Grünen wenden eine Frauenquote auf Listenplätze, Delegierte und Rederechte an. Bei Wahlen in gleiche Ämter und bei der Aufstellung von Wahllisten ist mindestens die Hälfte der Plätze für Frauen reserviert. Findet sich keine Kandidatin für einen Platz, so können die anwesenden Frauen diesen für eine offene Wahl freigeben.

Von den anwesenden fünf Frauen hatten drei für eine Freigabe des Platzes gestimmt.

Auf die Aufstellung eines eigenen Bürgermeisterkandidaten verzichtete der Ortsverband. „Das macht derzeit keinen Sinn“, stellte Merz-Valsamidis fest.

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