Die Fotografie als ein Kunstwerk an sich

Von: Christian Bosten
Letzte Aktualisierung:
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Auch diese Fotofreunde gehören zu einer der Fotogruppen, die im Haus Spiess in Erkelenz am Franziskanerplatz derzeit ihre Arbeiten ausstellen. Foto: Koenigs

Erkelenz. Zum Start des neuen Ausstellungsjahres präsentierte die Kultur GmbH künstlerische Fotografien unter dem Thema „Hundert Bilder“ im Rahmen einer Vernissage im Haus Spiess. Die Fotogruppen aus Erkelenz, Wassenberg der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg, die Fotogruppe Wegberg, der Fotoclub Hückelhoven sowie Creativ-Foto Wassenberg zeigten ihre Werke.

Die Themenpalette erwies sich als vielfältig. „Experiment“, „Nah dran“, „Menschen“, „Spiegelungen“ und „Architektur“, so die einzelnen Hauptüberschriften zu den verschiedenen Arten von Fotografien. Oftmals zeigten die Bilder einzigartige Momentaufnahmen.

Willi Palm von der Fotogruppe Wegberg hatte eindrucksvoll eine Zitrone bei ihrer Begegnung mit dem Wasser dargestellt. Auch „Glanztropfen“ von Sonja Sojka vom Verein Creativ-Foto Wassenberg zeigte auf eindrucksvolle Weise, wie sich Wassertropfen ihren Weg über Blätter bahnen und dabei einen auffälligen Glanz versprühen können. Ganz gleich ob der fotografische Blick auf die Speicherstadt in Hamburg unter dem Thema „Kaffee, Tee, Gewürze…“ oder die verschiedenen Facetten eines Würfels – die Besucher der Ausstellung zogen die einzelnen Bilder in ihren Bann.

In seiner Eröffnungsrede gab Christoph Stolzenberger von der Kultur GmbH einen Einblick in die künstlerische Fotografie. Dabei verwies er auf das wohl bekannteste Foto von Alfred Eisenstaedt aus dem Jahre 1945. Während der Siegesfeier auf dem Times Square kam es zu einem spontanen Kuss zwischen einem Soldaten und einer Krankenschwesterschülerin. Die Fotografie den Sprung von einem Dokument zu einem eigenständigen Kunstwerk geschafft, meinte Stoltenberg. Beispielhaft unterstrich Heinz Beckers diese Aussage mit seinem Bild von einer Rolltreppe. Für den Betrachter wirkte die Rolltreppe wie das Abtauchen in einen Abgrund.

Für die Foto-Ausstellung spricht besonders, dass es die Mitglieder der einzelnen Fotogruppen geschafft haben, den Bildern einen ganz persönlichen Anstrich zu verpassen, der ihre Einzigartigkeit ausmacht. Am 19. und 26. Januar (von 15 bis 18 Uhr) sowie am 20. und 27. Januar (von 11 bis 18 Uhr) sind die Fotografien noch im Haus Spiess zu sehen.

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