Die Erkelenzer Burgkirmes ist eine echte Familienkirmes

Von: hewi
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Die Freunde der Burg marschierten als Ritter beim Umzug mit, mit dem die Burgkirmes gestern Abend in Erkelenz eröffnet wurde. Foto: Koenigs

Erkelenz. Bei der Eröffnung der Burgkirmes am Abend meinte es das Wetter (noch) gut mit den Erkelenzern. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen sammelten sich die Vertreter aus Politik und Verwaltung am Johannismarkt, um eskortiert von einer bunten und lauten Truppe einmal über den Kirmesplatz zu marschieren und diese so offiziell zu eröffnen.

Der Umzug wurde vom Städtischen Musikverein Erkelenz angeführt, der zuvor schon spontan ein Geburtstagsständchen für die Wirtin einer Bierbude gespielt hatte.

Im Gefolge tummelten sich die Freunde der Burg als Ritter, Edelfrauen und Mönche in voller mittelalterlicher Montur, die Matzerather Schotten und natürlich die Schützenbruderschaft Unserer lieben Frau, die an diesem Wochenende auch ihr Patronatsfest feiert und erstmals seit einigen Jahren wieder aktiv am Kirmesgeschehen beteiligt ist.

Traditionell steuert Bürgermeister Peter Jansen auf dem Kirmesplatz eines der eher spektakulären Fahrgeschäfte an, um mit einer Fahrt das rasante Kirmesgeschehen zu genießen. Diesmal war der „Sky Trip“ ausgewählt, ein Fahrgeschäft, das den Gästen zeigt, wie schnell die Unterschiede zwischen oben, unten, links und rechts verschwimmen, wenn man herumgewirbelt wird.

Bevor es losging, lobte Jansen die gute Zusammenarbeit mit den Schaustellern, die dafür auch wie immer eine Flasche „Augentropfen“ bekamen.

Die Erkelenzer Burgkirmes sei mit ihren 70 Schausteller- und Fahrgeschäften eine Familienkirmes, betonte er. Dies sehe man auch an der Auswahl der Fahrgeschäfte und daran, dass am Montag als Familientag die Fahrten billiger sind.

Auch der Vorsitzende des Schaustellerverbandes, Gerd Lynen von Berg, zeigte sich sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit mit der Verwaltung. „Wenn alle ein Ziel verfolgen und an einem Strang ziehen, kommt auch was Gutes dabei heraus“, betonte er. Doch dann ging es aufs Karussell.

Dafür entledigten sich die Ritter ihrer Metallhelme und die Schotten wickelten sich ihre Kilts etwas enger ums Bein, denn bekanntlich trägt man ja nichts darunter. Ein Umstand, der gerade bei Kopfüber-Fahrten sehr unangenehm sein kann.

Nach absolvierter Mutprobe ging es erst einmal auf die Burg, wo Peter Fellmin und seine Freunde der Burg die Gäste bewirteten. Gegen 21.45 Uhr stand das Feuerwerk auf dem Programm, mit dem sich die Schausteller traditionell bei den Erkelenzern und den Kirmesbesuchern bedanken.

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