Hückelhoven-Brachelen - Deutscher Unternehmerpreis für die St.-Gereon-Seniorendienste

Deutscher Unternehmerpreis für die St.-Gereon-Seniorendienste

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Über den Deutschen Unternehmerpreis Gesundheit freuen sich Physio-therapeut Sebastian Bogert, Martina Garbrecht, Vorsitzende der Mitarbeiter-vertretung, Personalchefin Elisabeth Schmitz und Bernd Bogert, Geschäfts-führer der St. Gereon Seniorendienste (v.l.). Foto: hewi

Hückelhoven-Brachelen. „Wir sind stolz, wir haben gute Arbeit gemacht.“ Kurz und knapp formulierte Bernd Bogert, Geschäftsführer der St.-Gereon-Seniorendienste, stellvertretend für Personalchefin Elisabeth Schmitz, Physiotherapeut Sebastian Bogert und Martina Garbrecht, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, die Freude darüber, dass die St.-Gereon-Seniorendienste in Berlin den Deutschen Unternehmerpreis Gesundheit in der Kategorie „Gesundheits- und Sozialwesen“ verliehen bekamen.

Damit gehört die Einrichtung zu elf ausgezeichneten Preisträgern von 80 Bewerbern, zu denen unter anderem die Deutsche Bahn AG, die BMW-Group und das Umweltbundesamt zählen, die für ihr vorbildliches Engagement im betrieblichen Gesundheitsmanagement ausgezeichnet wurden. „In Berlin hat uns Heinz Kaltenbach, Geschäftsführer des BKK Bundesverbandes, die Urkunde überreicht“, erzählt Bernd Bogert.

Der BKK-Bundesverband habe nun schon zum sechsten Mal den Deutschen Unternehmerpreis Gesundheit gemeinsam mit der Europäischen Kommission ausgelobt. Der Preis in der Kategorie Gesundheits- und Sozialwesen sei erst zum zweiten Mal verliehen worden. Die St.-Gereon-Seniorendienste hätten sich auch letztes Jahr beworben, jedoch habe es damals nicht zu einem Preis gereicht. „Wir bekamen aber bescheinigt, exzellent zu sein, so dass wir dieses Jahr hoch motiviert unsere Bewerbungsunterlagen eingereicht haben“, so Bogert. Der Preis verdeutliche, dass die St.-Gereon-Seniorendienste innerhalb weniger Jahre ein sehr gutes betriebliches Gesundheitsmanagement aufgebaut haben.

Dazu gehört zum einen die Mitgestaltung des Arbeitsplatzes durch die Mitarbeiter sowie die Gesundheitsfürsorge. „Unsere Mitarbeiter können ihre Arbeit innerhalb bestimmter Verantwortungsbereiche selbst organisieren und sind zur Sorge für die eigene Gesundheit und für die Gesundheitserhaltung der Kollegen aufgefordert“, erklärt Bernd Bogert. Wenn sie sich konsequent gesundheitsbewusst verhalten, bekämen sie bis zu drei zusätzliche Urlaubstage.

Dazu passe das neue Konzept „10.000 Schritte“, wie Bogert ausführte. Eine belgische Studie besagt, dass, wenn man 10.000 Schritte pro Tag geht, man bei einer üblichen Arbeitstätigkeit kein Gewicht zulegt. „Ein Bürogänger macht etwa 3000 Schritte pro Tag. Mitarbeiter in der Pflege, der Küche und des haustechnischen Dienstes kommen an die 10.000 Schritte“, weiß Sebastian Bogert. Diese aktive Bewegung sei sehr gesundheitsfördernd. „Deshalb geht es auch nicht mehr darum, den Mitarbeitern lange Wege zu ersparen.“

Diese Bewegung ersetze das Fitnessstudio, das letztes Jahr mit 120 Euro gefördert wurde. Die 10.000 Schritte seien erst der Anfang, erklärt Bernd Bogert weiter. Wenn jeder Mitarbeiter bewusst seine Bewegungen zu Ende führe, einen langen Weg im Haus gehe und die Treppen nehme, mache er viel für seine Gesundheit. In Planung sei zudem einen Zehn-Minuten-Mitarbeiter-Reaktivierung, die jedem Mitarbeiter angeboten werden soll.

Dabei handele es sich um eine Übungsabfolge, um nach einer Pause wieder fit in die Arbeit einsteigen zu können, so Sebastian Bogert.

Die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter hat sich für die St. Gereon Seniorendienste ausgezahlt. Denn im Branchenvergleich mit sieben bis acht Prozent Krankenständen im Jahr 2011, gab es hier nur 3,4 Prozent. Wichtig ist Bernd Bogert auch, dass untereinander die Arbeit wertgeschätzt wird. Vor allem, weil gerade die Pflege oft keine gesellschaftliche Wertschätzung erfahre.

„Wir sind den Menschen verpflichtet und machen dabei keinen Unterschied, ob es Mitarbeiter sind oder Bewohner. Die Mitarbeiter sollen eine gute Arbeit haben und die Bewohner ein gutes Leben“, betont Bernd Bogert abschließend.

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