Der Campus für Generationen wächst weiter

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
6065992.jpg
Geschäftsführer Bernd Bogert, Pastor José Kalupilankal, Architekt René Strobe, Dieter Geitner, stellvertretender Bürgermeister sowie Ulrich Derix, Mitglied des Aufsichtsrates (v.l.) bei der „Arbeit“. Foto: Sommer

Hückelhoven-Ratheim. Mit dem Johannisstift nimmt der Generationen-Campus an der Burgstraße weiter Gestalt an. Bei der Grundsteinlegung des Baus, in dem einmal 33 Pflege- und Wohnplätze für Senioren entstehen, betonte Bernd Bogert, dass die Menschen nun so lange wie möglich selbständig leben könnten, da sie auch in ihren Wohnungen professionell gepflegt werden könnten, wenn dies nötig werde.

Der Leiter der St.-Gereon-Pflegedienste hob hervor, dass der Name eine Verbeugung vor der Ratheimer Kirchengemeinde Johannes der Täufer sei. „Man weiß nicht, was die Fusionen der Gemeinden noch bringt“, erklärte er. „Deshalb ist es gut, wenn Ratheim ein kirchliches Haus bekommt, das nach dem Namenspatron der Gemeinde benannt ist.“

Der Bau kostet rund drei Millionen Euro, wovon zwei Drittel aus Fördermitteln stammen. Begonnen wurde mit dem ersten Spatenstich Ende Februar. Durch den strengen Winter verschob sich der eigentliche Baubeginn auf den Mai. Im nun fertiggestellten Rohbau konnten die Besucher schon ahnen, welche Dimensionen dort entstehen. Bezugsfertig sein soll der Johannesstift im Juni 2014. Neben Wohnraum für 33 Senioren auf drei Etagen bietet er aber auch rund 20 neue Arbeitsplätze, wie Bogert hervorhob. Das Konzept des Pflegeheims sieht vor, dass die Bewohner so lange so selbständig wie möglich leben sollen. „Was sie können, sollen sie auch tun können“, lautet das Prinzip.

Ansonsten gibt es konkrete Hilfe an 365 Tagen im Jahr. Dabei werden den Bewohnern neben den eigenen auch Gemeinschaftsräume zur Verfügung stehen. Der Standort Burgstraße sei gut gewählt, wie auch der stellvertretende Bürgermeister Dieter Geitner betonte: „Man befindet sich mitten im Leben und braucht trotzdem die Geborgenheit nicht zu vermissen.“

Mit dem Pflegeheim gehe das Konzept der „quartierbezogenen Verpflegung“ auf. René Strobel vom planenden Architekturbüro Greven sicherte einen weiterhin zügigen und möglichst unproblematischen bauverlauf zu. Dann schritt Pastor José Kallupilankal zur Tat und segnete den Bau und die Metallröhre, in der Tageszeitungen und ein Bauplan in den Grundstein eingemauert wurden. Den Richtspruch, für den normalerweise der Zimmermann zuständig ist, übernahm Pfarrerin Susanne Bronner von der evangelischen Kirchengemeinde.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert