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Das Werk Johann Lütters regelrecht „begreifbar“ gemacht

Von: Anna Petra Thomas
Letzte Aktualisierung:
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Ingeborg Lütter, Schwiegertochte des Komponisten, dankte allen an der Ausstellung Beteiligten. Foto: anna

Heinsberg. Mit einer offiziellen Finissage ist am Wochenende die einmonatige Ausstellung „Johann Lütter – Leben und Werk“ in der Raiffeisenbank an der Siemensstraße zu Ende gegangen.

Nicht nur Fotografien und Manuskripte in der oberen Etage der Bank, sondern auch das nachgebaute Arbeitszimmer in der Schalterhalle vermittelten in der von Christoph Dohr, Vorsitzender des Kuratoriums der Johann-Lütter-Stiftung, konzipierten Ausstellung, wie der vor 100 Jahren geborene Komponist gelebt und gearbeitet hat.

Lehrerin der Jugendmusikschule

Mit einem Stück aus der Sonatina appassionata Andante-Allegro von Johann Lütter eröffnete Dorothee Broichhausen am Klavier den Abend, den sie auch selbst moderierte. Für die Lehrerin der Jugendmusikschule ist das Lütter-Repertoire mittlerweile ein wichtiger Bestandteil ihrer Tätigkeit als Pianistin.

In seiner Begrüßung freute sich Regionalmarktleiter Thomas Back über den guten Besuch der Finissage, aber auch zur Ausstellung selbst. Auf ein „stolzes Jahr“ blickte Ingeborg Lütter, die Schwiegerochter des Komponisten, zurück, ein Jahr mit großen Anstrengungen, das sie aber gerne für Johann Lütter gelebt habe.

Ihr Dank ging an das Team der Stiftung, die sie selbst 2001 zusammen mit ihrem mittlerweile verstorbenen Mann Franz Joseph initiiert hatte, um das Werk ihres Schwiegervaters bekannt zu machen.

Viel Freiraum gelassen

Durch die Ausstellung und das begleitende Festival mit Konzerten, heiligen Messen und Lesungen sei es möglich geworden, das Werk Lütters nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar und im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar zu machen, betonte Stiftungsvorsitzender Thomas Lakenberg. Sein besonderer Dank für die Unterstützung beim Festival ging an die Jugendmusikschule.

Durch wenige Angaben dazu, wie die von ihm komponierten Stücke zu spielen seien, lasse Lütter dem Künstler einen großen Freiraum. „So bleibt die Faszination Lütter immer wieder neu“, erklärte er.

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