Wassenberg - Das Ordnungsamt hat wieder einen Chef

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Das Ordnungsamt hat wieder einen Chef

Von: mb
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Michael Steckel ist seit dem 1. August der neue Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales bei der Stadt Wassenberg. Foto: Baltes

Wassenberg. Aktenordner und kleine Papierberge haben schon Einzug in sein Büro gehalten, die Wände sind noch kahl. „Für das Aufhängen der Bilder blieb noch keine Zeit“, erklärt Michael Steckel. Seit dem 1. August ist er der neue Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales bei der Stadt Wassenberg und hat zunächst alle Hände voll zu tun.

Der neue Chef muss sich einen Überblick zu verschaffen und in eine Vielzahl von Aufgaben einarbeiten.Das Aufhängen von Bildern wäre da die kleinere Herausforderung, „handwerklich bin ich ganz geschickt“, lächelt der 43-Jährige. Immerhin hat er eine abgeschlossene Ausbildung zum Industriemechaniker, Werkzeug ist ihm vertraut.

Nach der Berufsausbildung rief die Bundeswehr, und während seiner Wehrpflicht fiel der Entschluss, sich für zwölf Jahre als Zeitsoldat zu verpflichten.

Ganz neue Richtung

Danach gab er seiner beruflichen Laufbahn noch einmal eine ganz neue Richtung. Beamter im gehobenen Dienst – das war das Ziel der Ausbildung beim Kreis Viersen. Das notwendige Rüstzeug vermittelte die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen in Duisburg.

Nach Abschluss des Studiums arbeitete er als Sachbearbeiter im Kreisordnungsamt des Kreises Viersen. Vor drei Jahren wechselte Michael Steckel als Teamleiter in ein Job-Center und hat sich von dort auf die ausgeschriebene Fachbereichsleiterstelle der Stadt Wassenberg beworben. „Das Anforderungsprofil entsprach meinem Werdegang und meinen Fähigkeiten.“

Offen und herzlich sei er empfangen worden, und manchmal habe er das Gefühl, schon viel länger als gut einen Monat hier zu sein.

„Ich habe hier ein gutes Team vorgefunden, das auch in der Zeit der längeren Vakanz des Fachbereichsleiters sehr gute Arbeit geleistet hat.“ Oberste Priorität hat vorerst, sich in viele verschiedene Aufgaben und Bereiche einzuarbeiten: Ordnungsrecht und Bürgerservice, Feuerschutzwesen und Standesamt, Asylbewerber und Grundsicherung im Alter, Jugendzentrum und Begegnungsstätte – die Liste scheint nicht enden zu wollen.

Michael Steckel lebt mit seiner Ehefrau und dem zwölfjährigen Sohn im Stadtgebiet Wassenberg und ist froh, dass die Fahrzeit zum Arbeitsplatz sich auf ein Minimum reduziert hat. Mehr bei seiner Familie ist er dennoch nicht, „die Einarbeitungsphase fordert einfach mehr Arbeitszeit ein – aber das ist ja ganz normal.“

Schnellstmöglich will er dahin kommen, jede Unterstützung zu geben, die gebraucht wird.


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