Wegberg-Beeck - „Das junge Konzertpodium“: Musikvergnügen auf höchstem Niveau

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„Das junge Konzertpodium“: Musikvergnügen auf höchstem Niveau

Von: Utz Schäzle
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Hochkaräter: Der 13-jährige David Jung spielte mit seiner Violine beim Preisträgerkonzert des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV) im Vincentiushaus in Wegberg-Beeck. Foto: Utz Schäzle

Wegberg-Beeck. Der Kulturförderkreis Opus 512 konnte auch im zehnten Jahr der Veranstaltung des Wettbewerbs „Das junge Konzertpodium“ wieder einen großen Erfolg verzeichnen. Beim sonntäglichen Konzert im Vincentiushaus Beeck musizierten Preisträger der 39. Auswahlspiele 2017 des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV) – Bezirksverband Köln-Aachen.

Sichtlich erfreut begrüßte Hans-Günther Scheulen, Vorsitzender von Opus 512, die Konzertbesucher sowie die aktuellen jugendlichen Preisträgerinnen und Preisträger im Alter zwischen 11 und 18 Jahren. 54 begabte Musizierende, mit Stimme und Instrument, hatten im vergangenen Dezember beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in Frechen und Düren mit 43 Solowertungen und vier Gruppenwertungen teilgenommen. Durch das Erreichen einer bestimmten Punktzahl wird es den Preisträgern in den einzelnen Gruppierungen ermöglicht, an einem oder gar mehreren Konzerten teilzunehmen. Im Vincentiushaus waren es sechs junge hochbegabte Talente, die mit ihren musikalischen Leistungen auf allerhöchstem Niveau mit Violine, Cello, Klavier und Gesang musizierten.

Kurzweilig moderiert

Die Moderatorin Christina Kugler führte souverän durch das Programm und erzählte den Zuhörern zu den einzelnen Stücken Interessantes und Hintergründiges. Moderne Kompositionen von Pal Jardanyi oder Valentin Silvestrow wurden genau so hervorragend präsentiert wie auch Klassisches von Niccolo Paganini, Josef Haydn oder Ludwig van Beethoven.

Ein musikalischer Hochgenuss war zweifellos der Auftritt der 14 Jahre jungen Pianistin Anna Lisha Jung, der mit der „Fantasia per il Piano-Forte Opus 10“ des deutschen Komponisten Daniel Friedrich Wilsing ein Vortrag gelang, der weit über das bloße Musizieren hinaus das Publikum begeisterte.

Die zwölfjährige Margo Louisa Funk durfte mit dem 1. Satz der „Sonatina für Violoncello und Klavier“ von Pal Jardanyi das Konzert eröffnen. Die gefühlvolle Begleitung am Steinway-Flügel übernahm Christina Kugler. Der Pianist David Leonhard Danklmayer (zwölf Jahre) forderte sich und die Zuhörer mit unterschiedlichster Klaviermusik verschiedenster Komponisten heraus. Er spielte exzellent Stücke wie „Ballade“ von Friedrich Burgmüller, „Lawine“ von Stephen Heller und „Bagatelle“ von Ludwig van Beethoven. David Jung (Violine, 13 Jahre) änderte kurzfristig sein Programm. Er präsentierte nicht seine Eigenkomposition „Meine Schwester ist Schuld“ sondern einen Satz aus Georg Friedrich Händels „Sonate für Violine und Klavier“ und danach fünf Melodien aus Sergei Sergejewitsch Prokofjews Violinkonzert sowie eine Sonate von Edvard Grieg. Am Klavier wurde er begleitet von Anna Lisha Jung.

Musikalisch spektakulär präsentierte sich mit der Violine die elfjährige Juliana Catriona Laenger. Sie hatte das technisch schwierige „Caprice op 1 Nr. 21“ von Niccolo Paganini für ihren Soloauftritt gewählt, das sie dann aber auch mit Bravour meisterte. Zum Abschluss des Preisträgerkonzertes musizierte die äußerst ambitionierte Formation aus Sarah Schumacher (18 Jahre, Sopran), Anna Lisha Jung (14 Jahre, Klavier), Juliana Catriona Laenger (11 Jahre, Violine) und Margo Louisa Funk (elf Jahre, Violoncello). Sie brachten aus Josef Haydns „Zwölf Schottische Lieder“ Nr. 1 Flandern und Nr. 4 Im Sommer, aus Ludwig van Beethovens „25 Schottische Lieder“ Nr. 24 „Again my lyre“, aus „Lieder verschiedener Völker“ Nr. 22 Ungarisches Weinlied, Nr. 23 Canzonetta Veneziana“ sowie aus Valentin Silvestrows „Drei Postludien“ Nr. 1 DSCH zu Gehör.

Urkunden und „Nervennahrung“

Alle teilnehmenden Preisträger des Konzertes wurden zu ihren hervorragenden musikalischen Leistungen beglückwünscht und erhielten ihre Urkunden vom Deutschen Tonkünstlerverband. Als kleine Überraschung gab es vom Kulturförderkreis Opus 512 anlässlich des mittlerweile zehnten Preisträgerkonzertes in Wegberg ebenfalls eine Urkunde nebst süßer „Nervennahrung“.

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