Wassenberg - Campingplatz in Effeld feierlich eröffnet

Campingplatz in Effeld feierlich eröffnet

Von: Nicola Gottfroh
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In einer der vier neuen Wood-Lodges auf dem Campingplatz am Effelder Waldsee zu nächtigen, das könnte sich auch Bürgermeister Winkens vorstellen. Bevor es aber an die Planung eines Aufenthaltes geht, hatte der Erste Bürger der Stadt zunächst die Ehre, gemeinsam mit Henry Maessen das Eröffnungsband zu durchschneiden. Foto: Nicola Gottfroh
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Die Luxus-Variante der Wood-Lodges heißt Dünen-Lodge. Mindestens so komfortabel wie ein Ferienhaus kommen die Häuser auf Rollen daher. Foto: Nicola Gottfroh
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Beim Wachsen praktisch zusehen kann man derzeit dem Beachclub am Effelder Waldsee, der in Fertigbauweise errichtet wird. Foto: Nicola Gottfroh

Wassenberg. Die Dauercamper haben sich nach den Sanierungsarbeiten auf dem Campingplatz-Gelände und ihrer damit einhergehenden „Zwangspause“ schon längst wieder in ihren Wohnmobilen eingerichtet. Die ersten auswärtigen Ferienbesucher konnten die Investoren Henry Maessen und Maurice Bonné bereits am Pfingstwochenende begrüßen.

Nun aber wurde der Vier-Sterne-Platz am Effelder Waldsee auch ganz offiziell mit einer kleinen Feier unter freiem Himmel eröffnet.

Bürgermeister Manfred Winkens hatte gemeinsam mit Henry Maessen die Ehre, das Eröffnungsband – in diesem Falle war es rot-weißes Flatterband – zu durchschneiden. „Als die beiden Investoren hier zu wühlen angefangen haben, fragte man sich noch, ob sie wohl wissen, was sie tun“, sagte der Erste Bürger Wassenbergs – und erklärte dann: „Spätestens jetzt ist klar: Sie wussten es.“

Nicht nur klassische Camper

Nahezu „verheerend“, wie Winkens es ausdrückte, sah der Platz vor eineinhalb Jahren aus, als die Umbauarbeiten gerade begannen. „Kein Stein blieb auf dem anderen“, erinnerte sich Winkens. Maessen und Bonné stellten das gesamte Areal auf den Kopf, brachten Abwasser- und Frischwasserleitungen, Glasfaser- und Internet- und noch allerlei andere Leitungen unter die Erde. Anschließend wurden Beete angelegt, Rasenflächen bepflanzt und die Wege neu geteert. „Dass der Platz so beeindruckend werden würde, das hätte ich nicht gedacht. Ich bin mir sicher: Mit dieser Anlage werden die Investoren die Stadt Wassenberg weit über ihre Grenzen hinaus bekannt machen“, freute sich Bürgermeister Winkens auf die Zukunft Wassenbergs.

Viele Touristen – darunter auch die nicht klassischen Camper – wird der Platz auch deswegen anlocken, so hoffen zumindest die Verantwortlichen, weil die Anlage einen besonderen Clou für Feriengäste bereithält: die Wood- und Dünen-Lodges. Für Kurzzeit- und Wochenendurlauber bieten die kleinen, aber für Campingverhältnisse durchaus komfortablen Wood-Lodges eine Alternative zum Wohnwagen. Vier dieser Wald-Lounges sind bereits bezugsbereit und konnten von den Gästen bestaunt werden. Mit Küchen- und Schlafbereich, kleiner Sitzecke und Terrasse ausgestattet, bieten sie zwei Personen oder kleinen Familien mit bis zu zwei Kindern eine geeignete Unterkunft für ein paar Tage am See. Der Camping-Charakter freilich bleibt erhalten, denn über sanitäre Anlagen verfügen diese Mini-Appartements nicht. Zur Verrichtung der menschlichen Bedürfnisse müssen die Urlauber die platzeigenen Sanitäranlagen, die auf Toilette und Dusche aber immerhin Fünf-Sterne-Camping-Luxus bieten, aufsuchen. Wer etwas mehr Privatsphäre schätzt, der kann statt der Wood-Lodges eine der nur wenige Schritte entfernt liegenden Dünen-Lodges buchen, die alle Annehmlichkeiten eines Ferienhauses bieten – und auch über eigene Sanitäranlagen verfügen.

Ein ordentliches Stück Arbeit

Während es auf dem Campingplatz bereits allen Grund zum Feiern gab, wurde auf der anderen Seeseite noch kräftig gewerkelt. An der Amici Bay, dem Strandabschnitt des Sees, waren in den Wochen zuvor bereits 30 000 Kubikmeter Boden bewegt worden, damit ein freier Blick auf den See künftig für alle Badegäste – egal, wo sie an der Amici Bay liegen – möglich ist. Der riesige Erdhügel, logische Konsequenz dieser Maßnahme, ist derzeit noch zu sehen und wird erst nach der Badesaison im September abgetragen werden können. Die Tonnen an Erde, Kies und Sand werden dann im Waldsee landen, „damit lassen wir Nichtschwimmer-Zonen entstehen“, sagt Maessen. Die Genehmigungen dafür liegen bereits vor.

Auf der Liegewiese, die aufgrund der Arbeiten vor wenigen Wochen noch wie ein „Acker“ aussah, ist bereits neuer Rasen gewachsen, den die Besucher ab sofort bei schönem Wetter ab 20 Grad wieder „plattliegen“ dürfen. Im Herbst werden zudem noch neue Bäume gesetzt, die den Badegästen Schatten spenden.

Vergrößert wird noch der Sandstrandabschnitt. Künftig wird er sich über rund 400 Meter Länge an einem Teil des Seeufers erstrecken. „Damit wird er sechs- bis siebenmal länger als der alte Strandabschnitt“, sagt Investor Henry Maessen.

Ein ordentliches Stück Arbeit liegt noch vor den Handwerkern, die derzeit den Beachclub bauen. Zwar kann man dem Gebäude, das derzeit in Fertigbauweise errichtet wird, beinahe stündlich beim Wachsen zuschauen. Allerdings wird das größte Stück Arbeit der Innenausbau in Anspruch nehmen. Bis August allerdings soll das Haus komplett fertig sein.

Für das erste Augustwochenende ist bereits die Eröffnungsfeier des Beachclubs mit buntem Showprogramm, Livemusik und Kinderaktionen dick im Kalender der Investoren und des Pächters Christoph Zumfeld eingetragen.

Partywochenende im August

Das Highlight des Partyprogramms werden die Flyboard- und Hoverboard-Vorführungen sein. Während ein Hoverboard an das fliegende Skateboard im Film „Zurück in die Zukunft 2“ erinnert, weil es zentimeterweit über der Wasseroberfläche fliegt, kann man sich – einige Übung vorausgesetzt – mit dem Flyboard mit Hilfe des Wasserstrahl-Rückstoß eines Jetskis bis zu neun Meter über die Wasseroberfläche katapultieren. Ein Spaß sicherlich nicht nur für Wassenbergs Wassersport-Fans...

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