Waldfeucht-Braunsrath - Bruderschaften feiern ihren Einkehrtag

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Bruderschaften feiern ihren Einkehrtag

Von: anna
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Bezirkspräses Pfarrer René Mertens und Diakon Peter Derichs zelebrierten die heilige Messe zum Einkehrtag der Schützenbruderschaften des Bezirks Heinsberg im Kloster Maria Lind. Foto: anna

Waldfeucht-Braunsrath. Die Wallfahrtskirche Maria Lind in Braunsrath war wieder voll besetzt mit Vertretern der 22 Bruderschaften im Schützenbezirk Heinsberg. Anlass dafür war der traditionelle Einkehrtag in der Fastenzeit.

Dazu begrüßte Bezirksbundesmeister Arno Gossen auch die beiden Kirchenchöre aus Heinsberg und Kirchhoven unter der Leitung von Regionalkantor Winfried Kleinen, die den Gottesdienst musikalisch begleiteten.

Gerade in der Zeit vor dem Osterfest seien alle Christen aufgerufen, die frohe Botschaft weiterzutragen, erklärte Gossen. „Möge jeder von uns in Freude seinen Glaubens- und Lebensweg gehen.“ Und diese Freude solle natürlich auch die vielfältigen Aktivitäten im Schützenjahr 2014 begleiten, „damit wir echten Schützengeist leben und erleben.“

Bezirkspräses Pfarrer René Mertens, der die heilige Messe gemeinsam mit Diakon Peter Derichs, Präses der Kempener Schützenbruderschaft, zelebrierte, blickte in seiner Predigt noch einmal zurück auf das Matthäus-Evangelium, das von der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor berichtet.

„Ja, wir brauchen Erfahrungen gelingenden Lebens, damit auch da, wo Leben bruchstückhaft bleibt, wo es schwer wird, dennoch Leben möglich wird“, erklärte er. Schützen hätten den Auftrag, an einer menschenwürdigen Welt, an einem guten Leben für alle mitzuarbeiten. Nicht umsonst laute das Leitwort „Für Glaube, Sitte und Heimat“.

„Wenn wir uns von Christus stärken lassen, dann können wir Zeugnis geben und durch unser Leben hindurch sichtbar machen, dass jeder Mensch in die Liebe Gottes hineingenommen ist“, so Mertens. „Darauf kommt es mehr denn je an, gerade in unserer Zeit.“

Mit einem Blick auf die aktuelle Situation des Schützenwesens appellierte der Bezirkspräses deutlich an weniger Selbstgenügsamkeit. „Es geht auch und vor allem darum, ob der Mensch sich selbst genügt und Gott und die Mitmenschen zur Bedeutungslosigkeit herabsinken oder nicht“, betonte er in seiner Rede.

Eine gottlose Gesellschaft werde jedoch nicht überlebensfähig sein, weil sie ihren Grund und ihren Halt verliere. „Der Mensch allein kann sich selbst nicht genügen!“, betonte er. Er sei auf Gotte und die Welt und die Menschen um ihn herum nicht nur verweisen, sondern angewiesen, um zu einem guten und gelingenden Leben finden zu können. Nur wer sich in Gott festmache und sich immer wieder neu auf den Menschen neben ihm einlasse, wer bereit sei, Gemeinschaft und Liebe zu leben, werde den Himmel auf Erden finden können.

Austausch und Kommunikation seien nur scheinbar bescheidene Mittel, um das Größte zu bewirken, wenn sie mutig eingesetzt würden, ohne sich von Ängsten und Sorgen, dem Streben nach Macht, Ansehen oder Einfluss treiben zu lassen. „Leben wir das Gute und die Liebe, ohne Angst vor Berührung und Zärtlichkeit! Leben wir es einfach und menschlich!“, so sein Aufruf.

An die heilige Messe schloss sich ein Beisammensein der Schützen an, bei dem die Braunsrather Schützen für das leibliche Wohl sorgten.

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