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Bischof begeistert vom Integrationsprojekt

Von: koe
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In den Räumen des Katholischen Forums überzeugte sich Weihbischof Karl Borsch (hinten M.) von einem beeindruckenden Projekt. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Weihbischof Karl Borsch überzeugte sich persönlich von einem großartigen Projekt, als er nun in den Räumlichkeiten des Katholischen Forums in Hückelhoven an der Brassertstraße erwartet wurde. Statt Kaffee gab es türkischen Tee, denn die Hauptakteure waren Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund ab zwölf Jahren.

Ein Nachhilfeprojekt war hier Ende 2011 durch den ansässigen Jugendmigrationsdienst und das Katholische Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Mönchengladbach/Heinsberg ins Leben gerufen worden.

„Sprache und Bildung sind der Schlüssel zum schulischem Erfolg und einer gelungenen Integration.“ Das ist die Maxime der Veranstalter, die an zwei Wochentagen das Nachhilfeprojekt gestalteten.

Der Aktion lag die Erkenntnis zugrunde, dass in Migrationsfamilien die persönlichen und finanziellen Grenzen schnell erreicht sind, wenn Eltern bei Hausaufgaben helfen sollen oder das Familieneinkommen für teure Nachhilfestunden nicht reicht.

Positiv für Lebensplanung

Ziel des Projektes war es, Chancengleichheit für benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene im Bereich Schule und Berufsausbildung herzustellen und positiv auf die Lebensplanung einzuwirken.

In den vergangenen Jahren startete das Projekt so richtig durch, und etwa 50 Jugendliche konnten hiervon profitieren. Oberstufenschüler unterrichteten die Jugendlichen meist in Deutsch, Mathematik oder Englisch. Um den Familien der teilnehmenden Schüler finanziell entgegenzukommen, wurde nur ein Unkostenbeitrag von zwei Euro pro Stunde erhoben. Die Nachfrage war so beachtlich, dass nicht alle Anfragen sofort berücksichtigt werden konnten.

Pantea Dennhoven vom Katholischen Forum und Anke Niederschulte vom Jugendmigrationsdienst beantworteten bereitwillig die Fragen des Weihbischofs, der sich beeindruckt zeigte.

In gemütlicher Runde wurde gefachsimpelt, und die Eltern der Schüler, die vom Projekt profitieren, spendeten gerne landestypische Stärkungen.

Schließlich kamen sie nicht nur aus der Türkei, sondern auch aus Syrien, Sri Lanka, Kasachstan, Afghanistan, Griechenland und Russland.

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