Heinsberg - Bis zu den Sommerferien soll ein Paket geschnürt werden

Bis zu den Sommerferien soll ein Paket geschnürt werden

Von: Rainer Herwartz
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G&V-Vorsitzender Peter Gering hofft, bis zu den Sommerferien ein Vorschlagspaket vorlegen zu können. Foto: Herwartz

Heinsberg. Die Ideen liegen auf dem Tisch, doch was davon den Heinsberger Stadtoberen vorgelegt wird, steht noch nicht fest. „Mein Wunsch wäre es, wenn wir noch vor den Sommerferien das fertige Paket zur Vorlage bei der Verwaltung geschnürt hätten“, sagt der Vorsitzende des Gewerbe- und Verkehrsvereins, Peter Gering.

Am 23. August letzten Jahres hatte Gering erstmals einen Runden Tisch ins Leben gerufen, um vor allem den Einzelhändlern und Gewerbetreibenden der Innenstadt die Gelegenheit zu geben, konstruktiv auf Sorgen und Nöte hinzuweisen und gleichsam Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Daraus resultierte die Bildung dreier Arbeitskreise, die jetzt die Ergebnisse ihrer Überlegungen den G&V-Mitgliedern vorstellten.

Rund 90 Mitglieder waren dazu erschienen. Und schon gleich beim Arbeitskreis I, der sich mit dem Thema Einbahnstraßenregelung und Parkplätze beschäftigt hatte, gab es Unstimmigkeiten. „Eine Handvoll Betroffener bemängelte, sie seien nicht oder nicht ausreichend informiert worden“, erklärt Gering gegenüber unserer Zeitung. Um Fahrt- und Umwege in der Heinsberger Innenstadt zu verkürzen sowie die Apfelstraße zu beleben, hatte der elfköpfige Arbeitskreis angeregt, Einbahnstraßen von der L228 über die Hochstraße und die Apfelstraße bis zur Lieckerstraße zu schaffen.

Gleiches gelte von der Ecke Hochstraße/Erzbischof-Philipp-Straße über die Hochstraße bis zur Ecke Hochstraße/Apfelstraße. Alle Anwohner seien dazu befragt worden und hätten Zustimmung signalisiert, hieß es zunächst. Doch offenbar sah das nicht jeder der Anwesenden so. „Sie sollen nun innerhalb kürzester Zeit in den Arbeitskreis eingeladen werden“, sagt Gering. „Ich denke, es wäre sinnvoll, in diesem Zusammenhang auch die Fraktionsvorsitzenden des Rates mit an den Tisch zu nehmen.“ Schließlich müssten die Parteien ja nachher über die Vorschläge entscheiden.

Der Arbeitskreis I schlägt zudem noch eine Parkplatzaufstockung vor. Alternativ beim Parkplatz zwischen Westpromenade und Gangolfusstraße oder zwischen Weberstraße und Ostpromenade. All dies solle geschehen, um den Parksuchverkehr zu leiten und die Heinsberger Innenstadt zu beleben – mit Blick auf die Hückelhovener Konkurrenz, die 3000 kostenlose Parkplätze für die Kunden vorhalte.

Das „Leiten“ von Besuchern der Stadt und somit potenziellen Kunden war auch das Betätigungsfeld des zweiten Arbeitskreises, der sich Gedanken über ein „Shopping-Leitsystem Heinsberger City“ gemacht hatte.

In einem ersten Vorschlag handelt es sich um Piktogramme, die auf die unterschiedlichen Branchen hinweisen und an 15 Standorten, die vom G&V ausgesucht wurden, aufgestellt werden könnten. Nach den Überlegungen des Arbeitskreises müsse dazu ein Teilnahmebetrag von 105 Euro jährlich entrichtet werden bei einer Teilnehmerzahl von 50. Die Laufzeit sollte fünf Jahre betragen. Jetzt, so Gering, werde erst einmal die Akzeptanz dieses Vorschlags bei den Einzelhändlern geprüft. „Es muss ja ein System sein, das allen gerecht wird.“

Dreh- und Angelpunkt des dritten Arbeitskreises, der nur drei Mitglieder zählte, war der neue Einkaufsführer, der nun in einer Auflage von 10.000 Stück bei der Stadt und den angeschlossenen Geschäften zur Verfügung steht. Angeregt wurde auch die Aufstellung von Fahrradboxen und vor allem Fahrradständern in der Innenstadt. Hier müsse der Tatsache Rechnung getragen werden, dass immer mehr Fahrradfahrer in die Innenstadt kämen und es bei schönem Wetter zu einem wilden Durcheinander von Fahrrädern in der Innenstadt komme.

Ein wildes Durcheinander von weiteren Ideen oder Vorschlägen hatte es in der G&V-Versammlung übrigens nicht gegeben.

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