Bezirksausschuss: Hundestationen und Grünschnitt

Von: hewi
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Sinnvoll: In Kückhoven sollen drei Stationen mit Plastiktüten aufgestellt werden. Foto: Stefan Klassen

Erkelenz-Kückhoven. Vor drei Jahren hatte der Bezirksausschuss den Antrag auf Errichtung eines Kolumbariums auf dem Kückhovener Friedhof gestellt. Daraufhin führte die Friedhofsverwaltung eine Bedarfs- und Entwicklungsplanung durch, die Mittel für das Kolumbarium wurden 2014 in den Haushalt eingestellt.

Nach der Errichtung eines Kolumbariums in Lövenich sollte nach der damaligen Planung in Kückhoven mit der Arbeit begonnen werden, erinnerte der Vorsitzende des Bezirksausschusses, Jürgen Simon, auf der jüngsten Sitzung. Nun sei erst Katzem an der Reihe, dann werde im Herbst mit dem Bau begonnen, teilte er mit.

Der Friedhof soll darüber hinaus freundlicher gestaltet werden. Nach einem Ortstermin mit dem Grünflächenamt und dem Bauhof werde der Friedhof nun „entholzt“, wie Simon mitteilte. Auch Gestrüpp und Unkraut werden beseitigt. Neu geschaffen werden soll auch die Möglichkeit der Baumbestattung, wie sie schon in Holzweiler und Gerderath besteht, führte der Vorsitzende weiter aus.

Aufgehellt und freundlicher gestaltet werden soll auch der Spielplatz Im Klüschgarten. Große Bäume sollen gekappt werden und das Spielangebot um ein Gerät erweitert werden, das am städtischen Kindergarten nicht mehr benötigt und deshalb abgebaut wird.

Der Spielplatz Im Bonental stand in seiner Funktion zur Diskussion. In Bezug auf einen Antrag der Freien Wähler betonte Christoph Moll, dass der Standort erhalten bleiben müsse und der Platz nach wie vor von Kindern „rege genutzt“ werde.

Darüber hinaus sei es der einzige Spielplatz im nördlichen Einzugsgebiet Kückhovens. Dieter Spalink von der SPD riet zum „perspektivischen Denken“ und brachte angesichts des Zuzugs nach Kückhoven sogar einen dritten Spielplatz ins Spiel. Letztendlich einigte sich der Ausschuss auf einen Erhalt des Platzes, den er einstimmig empfiehlt.

Ebenfalls einstimmig einigte man sich darauf, das Aufstellen von drei Hundestationen in Kückhoven zu beantragen, an denen Hundehalter kostenlos Plastiktüten für die Hinterlassenschaften ihrer Hunde ziehen können.

Die Erfahrung habe gezeigt, dass von der Möglichkeit reger Gebrauch gemacht werde, wenn sich in der Nähe der Stationen auch Mülleimer befänden, in die die Tüten dann entsorgt werden können. Daher müsse das Aufstellen der drei Hundestationen mit entsprechenden Entsorgungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe verbunden sein.

Als Standorte wurden die Grünfläche des Verbindungsweges neben dem Friedhof, neben dem Ehrenmal auf dem Platz hinter der Kirche und der Grünstreifen in Höhe der Pflegeeinrichtung „Pro 8“ festgelegt. Dort sind die meisten Kückhovener Hundehalter auf ihren Runden unterwegs. Moll regte Patenschaften in der Bürgerschaft für die Instandhaltung und Bestückung der Hundestationen mit Tüten an.

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