Heinsberg-Kirchhoven - Benefizspiel für Familie von verunglücktem Mitspieler

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Benefizspiel für Familie von verunglücktem Mitspieler

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Sie zeigten Einsatz beim Benefizspiel: die Kicker von Blau Weiß Kirchhoven und „Sylli Guinea“.

Heinsberg-Kirchhoven. Das nun vom SSV Blau Weiß Kirchhoven ausgetragene Freundschaftsspiel für den bei einem Badeunfall im Heinsberger Lago Laprello gestorbenen Mannschaftskameraden Sa Mohammed Touré gegen die guineanische Auswahlmannschaft „Sylli Guinea“ war ein voller Erfolg.

Das sahen nicht nur die rund 200 Zuschauer, die trotz des schlechten Wetters zur Kirchhovener Sportanlage gekommen waren so, sondern auch die Akteure.

Begeistert vom Engagement waren auch Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder und der Integrationsbeauftragte der Stadt, Wolfgang Paulus, der das caritative Engagement des SSV lobte: „So etwas ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich“, sagte Paulus, der zudem auf die erfolgreiche Integration mehrerer afrikanischer Spieler in die Mannschaften der Blau-Weißen hinwies.

Nachdem die Nationalhymnen von Guinea und Deutschland erklungen waren, entwickelte sich unter der gehissten guineanischen Nationalflagge ein munteres Spiel, welches beide Teams auch als letzten Test vor anstehenden Pflichtspielen ansahen. Die Blau-Weißen gingen nach schöner Kombination durch El Hassane Bangourai mit 1:0 in Führung. Sylli Guinea glich noch vor der Pause aus. In der zweiten Halbzeit wurde auf beiden Seiten fleißig durchgewechselt, um auf dem sehr tiefen und nassen Rasen frische Kräfte ins Spiel zu bringen.

Volker Tholen sorgte in der 60. Minute für die 2:1 Führung der Heimmannschaft, diese wurde im Gegenzug erneut ausgeglichen. Der 2:2 Endstand wurde vom begeisterten Publikum als leistungsgerechtes Ergebnis für das Aufeinandertreffen angesehen.

Durch freiwillige Spenden der Zuschauer, eine Verlosung und den Verkauf von Speisen und Getränken verzeichnet der SSV Blau Weiß Kirchhoven einen Erlös von 1500 Euro. Dieser Betrag wird nun über den Verein „Solidarität Afrika“ der Familie Tourés in Guinea zu Gute kommt.

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