Beim Schützenfest werden Rockklassiker gespielt

Von: hewi
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Große Rockklassiker gehören zum Schützenfest in Arsbeck-Büch ebenso dazu wie die traditionelle Spielmannsmusik: Beim 23. Rockfestival begeisterten die drei Bands auf der Bühne ihr Publikum. Foto: Passage

Wegberg-Arsbeck. Wenn ein Spielmannszug und ein Schützenverein ein Konzert auf die Beine stellen, erwartet man sicher keinen Hardrock, große Rockklassiker oder Crossover. In Büch kann man sich jedoch darauf verlassen, genau das zu hören.

Beim 23. Rockfestival im Festzelt an der Anton-Raky-Straße setzte man auch auf Tradition – allerdings ein bisschen anders. So zum Beispiel in Form der Opener-Band „Peer Pressure“, die als Eisbrecher das Festzelt mit der etwas härteren Gangart aufheizten. Sänger Dominik Heutz (18) stand schon als Sechsjähriger zum ersten Mal auf der Festzeltbühne und durfte „It´s my life“ zum Besten geben.

Eine Erfahrung, die wohl prägend war. Mit seinen vier Bandkollegen absolvierte er jetzt nicht nur seinen ersten „echten“ Auftritt vor einem begeisterten Publikum, es war auch der erste Auftritt für die junge Band.

Die beiden anderen Bands haben schon einige Auftritte auf dem Buckel. Geschadet hat es ihnen aber nicht, wie sie eindrucksvoll unter Beweis stellten. Regelmäßig mit von der Partie sind „Straight ahead“. Und das nicht nur, weil Organisator Hans Leo Heppener als Keyboarder dabei ist. Für Sänger Klaus Holten war es zumindest ein Heimspiel, das er mit einem beherzten „Jetzt ist Schluss mit Kuchenessen“ eröffnete. Von Queen und Guns N‘ Roses bis hin zu Kiss reichte das Repertoire der sechs Musiker.

Beim Publikum kam die Mischung gut an. Und zwar so gut, dass sich die Einwohnerzahl der 500-Seelen-Gemeinde an diesem Abend mehr als verdoppelte. Einige der „kurzfristigen Einwohner“ kamen auch aus dem Mönchengladbacher Raum, wo man eine gute Fete auch zu schätzen weiß. Die dritte Band „Kantig“ bezeichnet sich selbst als „dreckig mit Seele“.

Das kam schon im Vorjahr bestens beim Publikum an, und so waren die drei Rocker wieder mit dabei. Wenn man genau hinhörte, konnte man die musikalischen Vorlieben der Musiker durchaus erkennen. In der Musik von „Kantig“ verschmelzen all die guten Zutaten, die einem Lied den Weg in die Ohren ebnen. Ohne Zugabe wurden auch sie nicht von der Bühne gelassen. Das Festival kann als Punktlandung verbucht werden, die Lust auf mehr macht.

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