Beim Bürgertreff 32 Jubilare für 1340 Treuejahre geehrt

Von: agsb
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Willi Klaßen, Vorsitzender der IGBCE -Ortsgruppe Heinsberg/Gangelt, ehrte auch in diesem Jahr zahlreiche Jubilare. Foto: Severins

Waldfeucht. Die Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IGBCE), Ortsgruppe Heinsberg/Gangelt, hatte ihre Mitglieder samt Anhang zum Bürgertreff nach Waldfeucht eingeladen. Für insgesamt 1340 Jahre Mitgliedschaft wurden 32 Jubilare geehrt.

Ortsgruppenvorsitzender Willi Klaßen begrüßte im Namen des Vorstandes im vollbesetzten Bürgertreff ganz besonders Pastor Karl-Heinz Laurier, der die Messfeier zelebriert hatte, und Ernst Ungermann von der IGBCE Alsdorf, der die Laudatio hielt.

Auf dem Programm standen gemütliche Stunden. Mit einem Buffet wurde die Jubilarfeier eröffnet. Ein Showtanz der Waldfeuchter Mädels Girls@Dance sorgte direkt für eine lockere Atmosphäre und begeisterte die Zuschauer, die lautstark eine Zugabe forderten. Willi Klaßen, auch DGB-Kreisvorsitzender, äußerte sich zum Koalitionsvertrag. „In Deutschland regiert wieder ein wenig politische Vernunft.

Die Richtung stimmt. Gut für Deutschland, gut für Millionen Arbeitnehmer. Der Mindestlohn, der seit 2006 in anhaltenden Kampagnen des DGB und seiner Einzelgewerkschaften gefordert wird, ist festgeschrieben. Die Beschäftigten bekommen ihre Würde zurück.“ Von nun an könne faktisch kein neuer Tarifvertrag mehr unter 8,50 Euro abgeschlossen werden, wenn auch erst ab 2015.

In der Rentenpolitik seien wichtige und richtige Weichenstellungen vorgenommen worden. Mit 63 Jahren bei 45 Beitragsjahren sei es möglich, abschlagsfrei in Rente gehen zu können. Es liege nun bei den Parteien, das Geschriebene in die Tat umzusetzen. „Die Diskussionen sind in vollem Gange, und ich hoffe sehr, dass nach Vernunft und nicht nach Emotion entschieden wird, denn für mich zählt nur eines: Vorne brennt das Licht und hinten ist der Schatten“, so Willi Klaßen.

Ernst Ungermann übernahm die Laudatio auf die Jubilare. In seiner Rede hob er Hamers Winand und Leo Nießen hervor, die seit 60 Jahren der Gewerkschaft angehören. „Ihr seid der Stolz unserer Gewerkschaft, Ihr habt gekämpft, Ihr ward Kollege und Freund und habt zusammengehalten. Vieles von dem, was heute selbstverständlich ist, haben wir Euch zu verdanken.

Dies soll Vorbild für uns und die Jugend sein.“ Für 25 Jahre geehrt wurden Hubertina Klein, Rudolf Nitsche, Josef Weixler und Günter Woll; für 40 Jahre Hans-Jürgen Bahr, Leo Domsel, Hans-Josef Driessen, Hans Dückers, Heinz-Leo Engeln, Franz Fabry, Klaus Hönings, Mathias Hoven, Heinsrich Jeurissen, Manfred Kamps, Franz von der Lieck, Josef Paulus, Jose Pereira, Helga Randerath, Manuel Serafin Antonio Da Rocha, Joaquim Soares, Satilmis Yalcinkaya; für 50 Jahre Gerd Aufdenkamp, Heinz-Bert Florack, Heinz Goertz, Hubert Gotzen, Heinrich Jungbluth, Leo Laugs, Peter Levers, Burkhard von Meegdenburg. Ein Showprogramm mit den zwei Lausbuben sorgte für tolle Stimmung und gute Laune. Wer geglaubt hatte, dies sei der Höhepunkt, der sah sich getäuscht.

Der Singende Wirt aus Straeten toppte alles, was bis dahin gesehen und gehört wurde. Helmut Schröder strapazierte die Lachmuskeln bis zum Anschlag.

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