Bei der KG Witsemänn lachen die Herzen der Jecken

Von: agsb
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Tüdderns neues Prinzenpaar Marcel I. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Britta lachten mit der Narrensonne um die Wette. Foto: agsb

Selfkant-Tüddern. Der Auftakt der KG Witsemänn im Festzelt verlief blendend, mit Auftakt der Prinzenproklamation lachte jetzt erneut das Herz der Jecken. Das Festzelt war proppenvoll, dementsprechend war die Stimmung bereits vor dem ersten Tusch bestens. Sitzungspräsident Hubert Jessen begrüßte sein närrisches Volk mit Bürgermeister Herbert Corsten an der Spitze.

Das Vorjahresprinzenpaar musste durch ein kleines Tal der Tränen, die Verabschiedung fiel schwer. Aber dann war es soweit, im Eingangsbereich wurde es plötzlich laut. Tüdderns Feuerwehrkapelle von 1920 marschierte auf und hatte das neue Prinzenpaar Prinz Marcel I. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Britta im Blau-Licht-Wagen im Gepäck.

Prinz Marcel ist bei der örtlichen Feuerwehr Millen/Tüddern, seine Freunde brannten bereits vor der Proklamation ein Feuerwerk ab. Prinz Marcel verkündete die 13 Gebote bis Aschermittwoch und legte einige Supergesetze fest, die die Lachmuskeln strapazierten.

„Brings“ rockt den Saal

Als Überraschung zu Ehren des Prinzenpaares spielten die kleinen „Brings“ auf – hier hat die KG Witsemänn mehr als nur Juwele im Nachwuchskeller. Tüddern erlebte Peter Brings in jungen Jahren. Generell sind die eigenen Kräfte (mehr als 100) aus Tüddern seit Jahrzehnten der Garant für den Riesenerfolg.

Die geheimen und strengvertraulichen Lokalgeschichten aus Tüddern sind das Salz in der Suppe, so war es auch diesmal wieder. Die Büttenrede von „De Marie“ entpuppte sich erneut als großer Kracher. Das Publikum war stets gespannt, was das hübsche Mädel so alles im Gepäck hatte. Dabei blieb kein Auge trocken.

Die Mädels des TSV Tüddern sind ebenfalls Garanten für die Erfolgswelle. Tüddern ist eine Hochburg des Tanzens, dies demonstrierten die Garden und Solotänzerinnen mehr als eindrucksvoll.

Etwas Wehmut kam beim Gesangsauftritt von Wilfried Meessen auf. Es war der letzte Auftritt, der Witsemann legt erstmal sein Instrument beiseite und wurde zum Abschluss nochmals frenetisch von der Menge gefeiert. Die Showtanzgruppe „Diomondgirls“ ließ die Männerherzen höher schlagen.

Als Überraschungsgast stürmte Julia Keulen die Bütt – und dann kamen die „Strammen Waden“. Die Freunde des Prinzen mussten zuvor durch die harte Schule von Iris Jessen, so mancher wollte schon zuvor die Brocken hinwerfen, aber ein Herauskommen aus der Nummer war nicht möglich.

Gefeiert wird bis tief in die Nacht

Die Tanzgruppe brannte ein weiteres Feuerwerk ab, ebenso wie im Anschluss daran die Moonlights und das Tüdderner Männerballett. Letztere waren im Vorjahr bereits der Kracher, diesmal war es nicht anders. „De Dröpkes“ luden zum Finale ein, es war weit nach Mitternacht als die Lampen endgültig überall ausgingen.

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