Bauernmarkt: Von kleinen Küken bis „Kraftwerk Zuckerrübe“

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
8670055.jpg
Kürbisse in allen Variationen waren zu bewundern beim 16. Bauernmarkt auf dem Gelände von Haus Hohenbusch bei Erkelenz. Foto: Koenigs
8670061.jpg
Die Landfrauen aus dem Kreis Heinsberg freuten sich an ihrem Stand über den Besuch der amtierenden ­Rheinischen Kartoffelkönigin, Kerstin Geiser aus Immerath. Foto: Koenigs
8670060.jpg
Altes Handwerk wie das Spinnen wurde ebenfalls präsentiert. Foto: Koenigs
8670062.jpg
Die Kinder hatten viel Spaß – so auch beim Malen. Foto: Koenigs

Erkelenz-Hetzerath. Die beiden Veranstaltungstage beim 16. Bauernmarkt auf dem Gelände von Haus Hohenbusch nahe Erkelenz-Hetzerath hätten unterschiedlicher nicht sein können. Während am Samstag strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen den Bummel über den Markt angenehm gestalteten, fiel der Sonntag über weite Strecken ziemlich ins Wasser.

Ein Besuch lohnte sich trotzdem, denn der Bauernmarkt bietet traditionell einen guten Querschnitt dessen, was in der Region angebaut und hergestellt wird. Zur Eröffnung war wieder die amtierende Rheinische Kartoffelkönigin erschienen – in diesem Jahr auch eine Erkelenzerin, denn Kerstin Geiser stammt aus Immerath.

Aussteller und Landwirte aus der Umgebung schätzen den Bauernmarkt und sind gerne dabei. Dementsprechend wird der Markt auch auf einem sehr hohen Niveau geplant, da nicht mehr als die 127 Stände auf dem ehemaligen Klostergelände unterzubringen sind.

Am Stand von Landwirt Josef Mostert herrschte reges Treiben. Karotten, Kartoffeln und Wirsing aus eigenem Anbau fanden ihre Abnehmer. Die Ernte bei Kartoffeln sei gut ausgefallen, berichtete Stefanie Mostert. Beim Gemüse war es wetterbedingt ebenso wie beim Weizen nicht so gut. „Landwirtschaft ist ein Risikogeschäft“, betonte die Bankkauffrau, die auf dem väterlichen Hof mitarbeitet.

Im Laienbrüderhaus war schon weihnachtliche Vorfreude zu spüren. Dekorationen und Selbstgebasteltes vermittelten schon einen Vorgeschmack auf die langen Winterabende. Vor allem am Krippenstand von Silvia und Josef Küppers herrschte viel Betrieb. Ihre Saison mit Ausstellungen und Märkten beginne Ende September, erklärte Josef Küppers. An ihren aufwendigen Krippen basteln sie aber das ganze Jahr über.

Ein Stockwerk höher präsentierten Züchter stolz Geflügel und Kaninchen. Eine Attraktion gab es am Rande der Ausstellung. Dort konnte kleinen Küken beim Schlüpfen zugeschaut werden, was vor allem bei den kleinen Besuchern gut ankam.

Neue Senfkreationen

Seit rund zehn Jahren ist die Erkelenzer Senfmühle Terhorst am Haus Hohenbusch dabei und überrascht jedes Jahr mit neuen Senfkreationen. Viele Besucher gehören schon zu den Stammkunden, wie Dorothea Terhorst betonte.

Hinter dem Herrenhaus hatte sich auch die Katzemerin Tanja Klein mit ihren Alpakas eingefunden und präsentierte – neben Kreationen aus Wolle – auch viel Wissenswertes über die südamerikanischen Tiere, die sich auch hierzulande wachsender Beliebtheit erfreuen. Auf dem Turnierplatz informierte die Landjugend über das „Kraftwerk Zuckerrübe“ und die vielfältigen Möglichkeiten, welche die allseits bekannte Knolle bietet. Gleich nebenan knatterten und tuckerten die Landmaschinen des Lanz-Bulldog-Vereins West. Denn ohne Trecker ist ein Bauernmarkt natürlich doch kein echter Bauernmarkt. Überall warteten Ziegen, Schafe, Ponys und sogar ein zahmes Frettchen auf Streicheleinheiten. Diese bekamen sie vor allem von den jungen Marktbesuchern nur zu gerne.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert