Baal: Umbau der B57 ist dringend geboten

Von: kalauz
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Noch Sportgelände, bald Supermarkt-Areal: Das Nordstadion, Heimat des SV Baal, hat seine besten Tage lange hinter sich. Die Pläne für die Zukunft des Geländes als Standort für die dringend benötigte Nahversorgung werden immer konkreter. Foto: Stefan Klassen
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Abzweig zum künftigen Supermarkt: Eine Linksabbiegerspur auf der B 57 Richtung Erkelenz und ein Zebrastreifen sollen Sicherheit bringen.

Hückelhoven-Baal. Einen Supermarkt in Baal wollen offenbar alle – bei der Frage, wie man ihn erreicht, haben sich sich die Geister allerdings ein wenig gestritten. Vor allen Dingen die Anbindung des geplanten Nahversorgungsmarktes auf dem Gelände des jetzigen Nordstadions über die Krefelder Straße (B57) sorgte im Vorfeld des offiziellen baurechtlichen Verfahrens für Diskussionen bei und mit den Bürgern.

„Wir hatten“, sagt Wolfgang Müller-Dick vom Amt für Stadtplanung und Gebäudemanagement, „eine ausgesprochen rege Bürgerbeteiligung. Und sie war sachlich und konstruktiv, auch dort, wo es unterschiedliche Auffassungen gegeben hat.“ Nachdem das Verfahren jetzt beendet ist, steht fest: Man ist sich in fast allen Punkten einig geworden.

Dies war auch notwendig, denn, so Müller Dick: „Wir müssen dem Investor gegenüber schon sensibel sein, damit er nicht abspringt. Dann nämlich wäre die Nahversorgung in Baal akut gefährdet.“ Der „worst case“ wird nicht eintreten.

Während ein Verkehrsgutachter zu dem Schluss kam, dass man auf der Krefelder Straße in Richtung Erkelenz keine Linksabbiegerspur brauche, um den Supermarkt zu erreichen, kam die Verwaltung doch sehr schnell zu dem Schluss, dass man dort eine Linksabbiegerspur einrichten solle. Diese Lösung wird auch vom Investor favorisiert.

Ebenso wie die Einrichtung eines Zebrastreifens, damit auch Fußgänger die auch von Lkw von und in Richtung Gewerbegebiet stark frequentierte B57 relativ gefahrlos überqueren können. Die Kreispolizeibehörde hatte alternativ sogar eine „Lichtsignalanlage“, besser als Ampel bekannt, an der Einmündung in das Supermarktareal vorgeschlagen. Man ist aber zu der Überzeugung geklommen, dass ein Zebrastreifen an dieser Stelle „genügend Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer gewährleistet“.

Im Bauausschuss waren sich alle einig, dass die von der Verwaltung vorgeschlagenen Lösungen sowohl praktikabel als auch sinnvoll sind. Die für die bauliche Realisierung notwendigen Änderungen des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanentwurfes wurden deshalb auch ohne Gegenstimme verabschiedet.

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