Austausch mit Schulkulturschock

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Laura und Talilah im Zentrum von Poitiers.

Erkelenz. Die beiden 15-jährigen Cusanus-Schülerinnen Lina Mersmann und Laura Stornello nahmen im Rahmen des europäischen Schüleraustauschprogramms „Voltaire“ an einem Austausch mit der Schule „Lycée Jeanne D‘Arc“ in Clermont-Ferrand und der Schule „Lycée Du Bois d´Amour“ in Poitiers in Frankreich teil.

Förderung von Sprache

„Voltaire“ ist ein schulisches Austauschprogramm, das sich die Förderung der deutschen und französischen Sprache zum Ziel gesetzt hat. Das Programm wird von dem deutsch-französischen Jugendwerk und dem Schulministerium NRW unterstützt. Das Projekt ermöglicht Schülern einen sechsmonatigen Aufenthalt in einem Nachbarland.

Die Organisation in Erkelenz liegt in den Händen von Claire Guillemaud, Französisch- und Lateinlehrerin am Cusanus-Gymnasium. Im Rahmen Schüleraustauschprogramms „Voltaire“ besuchten zuerst zwei französische Austauschschülerinnen das Cusanus-Gymnasium und verbrachten sechs Monate in deutschen Gastfamilien.

Im Anschluss fuhren die beiden Cusanerinnen Lina und Laura zum Gegenbesuch nach Frankreich. Der Wunsch, Französisch fließend sprechen zu können und neue Erfahrungen mit Menschen eines anderen Landes zu sammeln, bewegte die Schülerinnen dazu, an dem Programm teilzunehmen.

Kleine Verständigungsprobleme

Anfangs kam es zu kleineren Verständigungsproblemen, aber schon bald verbesserte sich ihre Sprachkompetenz so, dass eine reibungslose Kommunikation in den Gastfamilien und auch mit all den Menschen, die sie in Clermont-Ferrand und Poitiers kennenlernten, möglich war.

Bei dem insgesamt sechsmonatigen Aufenthalt lernten sie das alltägliche Leben und auch das Schulsystem kennen. Ein grundsätzlicher Unterschied hinsichtlich des Unterrichtsrhythmus‘ lag in den langen Schultagen, denn an jedem Tag hatten die Cusanerinnen auch nachmittags Unterricht. Am Cusanus-Gymnasium haben sie an mindestens zwei Nachmittagen in der Woche frei, was die Mädchen erst in Frankreich zu schätzen lernten.

Kontakte knüpfen

Ein Vorteil des ganztätigen Schultages lag nach Meinung der beiden deutschen Austauschschülerinnen allerdings darin, dass man in den Pausen, vor allem den Mittagspausen, zahlreiche neue Freundinnen kennenlernte.

Obwohl Laura und Lina manchmal ein wenig Heimweh hatten, sind die Schülerinnen nach all den positiven Erfahrungen, die sie bei dem Schüleraustausch gemacht haben, begeistert von dem Voltaire-Programm.

„Wir empfehlen es mit voller Überzeugung allen Mitschülerinnen und Mitschülern weiter“, sagen beide unisono.

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