Arbeitskreis Jugendbeteiligung nimmt seine Arbeit auf

Von: hewi
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Erkelenz. Der Runde Tisch hat Zuwachs bekommen. Der „Arbeitskreis Jugendbeteiligung“ ist nun mit acht Stimmen in dem Gremium vertreten, das sich unter verschiedenen Gesichtspunkten um die Belange der Erkelenzer kümmert und alle Generationen an einen Tisch bringen will.

Beim Treffen im Foyer der Stadthalle, an dem die Jugendlichen erstmals teilnahmen, berichteten die einzelnen Arbeitskreise über ihre Tätigkeitsfelder.

Bürgermeister Peter Jansen sieht sich beim Runden Tisch zuständig für das Thema des demografischen Wandels, das auch Erkelenz treffen wird. Dabei konnte er berichten, dass man das Thema in Erkelenz zwar nicht auf die leichte Schulter nehmen darf, jedoch durchaus etwas entspannter sehe könne als in anderen Städten und Regionen. Dabei bezog er sich auf den Demografiebericht der Bertelsmann-Stiftung und Untersuchungen, die die Stadt angestellt hat. Gedanken müsse man sich trotzdem machen, da bis 2030 auch Bevölkerung „wegbreche“. Konkret bedeute dies jedoch eher verringertes Wachstum, nämlich 0,3 Prozent bis 2030.

In derselben Zeit schrumpfe die Bevölkerung Heinsbergs um sechs Prozent, die Mönchengladbachs um über fünf und die Hückelhovens um rund 3,5 Prozent. Sicher sei jedoch, dass der Anteil der Senioren in allen Städten ansteigen werde. Darauf müsse man heute schon reagieren und sich Gedanken über neue Wohnformen und Wohngebiete, aber auch die Finanz- und Kaufkraft in Erkelenz machen.

Die Auswirkungen der umgedrehten Alterspyramide reichen bis hinein in das Vereinswesen, die Planung der Schulen und Kindertagesstätten und das Kulturangebot. Auswirkungen seien auch in der Arbeitswelt und dem Steueraufkommen zu erwarten. Daher habe die Ansiedlung neuer Unternehmen eine hohe Priorität. Eine positive Botschaft hatte Jansen aber auch, denn die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind von 14 Millionen Euro im Jahr 2007 auf mittlerweile 22 Millionen Euro im vorigen Jahr angestiegen. Im Kreis ist Erkelenz damit Spitzenreiter.

Mit dem öffentliche Personennahverkehr und der Barrierefreiheit in Erkelenz beschäftigt sich der Runde Tisch ebenfalls. Hier zog Klaus Labahn ein Resümee des Erreichten. , wobei er vor allem auf die abgesenkten Bürgersteigkanten abhob. Als „Sorgenkind“ bezeichnete er den Bahnhof, dessen Aufzüge oft nicht funktionieren und ein erreichen der Bahnsteige erschwerten. Der Arbeitskreis „Erki“ zog eine positive Bilanz der letzten großen Säuberungsaktion. Ziel sei jedoch, erst gar keinen Dreck entstehen zu lassen, betonte die Organisatorin Christel Paulzen.

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