Angebote von Aktzeichnen bis zum Arbeiten mit Speckstein

Von: Helmut Wichlatz
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Peter Valientiner, Leiter der Kunstakademie. Foto: Sommer

Erkelenz-Hetzerath. Am 1. Juli öffnet die Sommerkunstakademie auf Hohenbusch wieder ihre Pforten und bietet rund zwei Monate lang 19 kreative Seminare für Hobbykünstler.

Dass es die 25. Akademie des Künstlers Peter Valentiner ist und eigentlich eine ordentliche Sause fällig wäre, spielt für den Franzosen keine Rolle. Man werde das Jubiläum im Stillen begehen und sich weiterhin auf die Arbeit und das gemeinsame Erlebnis Kunst konzentrieren, sagt er. Denn Kreativität und die Befriedigung der Fantasie seien Grundbedürfnisse des Menschen.

Seit 1997 lädt Valentiner Hobbykünstler aus der ganzen Republik und dem benachbarten Ausland nach Hohenbusch ein. „Anfangs war Hohenbusch eine sympathische Ruine“, sagt er rückblickend. „Es gab nicht einmal eine Toilette und fließendes Wasser.“ Mittlerweile habe sich der Ort sehr zu seinem Vorteil entwickelt, was vor allem dem Förderverein zu verdanken sei, der zwei Jahre nach der ersten Kunstakademie auf Hohenbusch seine Arbeit aufnahm. Das verträumte Ambiente, das von vielen Teilnehmern der frühen Jahre als inspirierend empfunden wurde, traf aber nicht nur auf Zuneigung.

Dass er mit seiner Sommerakademie immer wieder gerne zurückkomme nach Hohenbusch, liege auch an der guten und engen Zusammenarbeit mit der Stadt Erkelenz und dem kreativen Potenzial, das das Erkelenzer Land biete. Die Sommerkunstakademie überzeuge die Teilnehmer vor allem durch ihr kreatives Miteinander und die familiäre Atmosphäre.

„Man kommt nach Hohenbusch, arbeitet fleißig gemeinsam und zeigt am Ende die Ergebnisse“, brachte Bürgermeister Peter Jansen das Credo der Kunstakademie auf den Punkt. Die Akademie gehöre zu den kulturellen Highlights der Stadt. „Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich bei der abschließenden Ausstellung die Ergebnisse bewundern kann“, erklärte Jansen.

Das Spektrum der Kurse reicht von Freier Malerei und Aktzeichnen, Kreativtechniken in Filz, Holz und Speckstein sowie plastisches Gestalten bis hin zu speziellen Themen wie Spachteltechnik und analytischem Zeichnen.

Neu dabei ist die aus Siegburg stammende Künstlerin Gerda Holetzki, die mit „My Skinnie“ in die kreative Welt der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle entführt.

Holetzki war im vorigen Jahr noch als Teilnehmerin bei der Akademie dabei. Mit dem Konzept für ihren Kurs überzeugte sie Valentiner, der immer auf der Suche nach neuen und innovativen Angeboten ist. Im vorigen Jahr nahmen rund 140 Künstler an der Sommerakademie teil. „Die Teilnehmerzahlen sind schwankend“, so Valentiner. Platz ist für bis zu 400 Teilnehmer.

Noch sind Anmeldungen möglich: www.somakad.de oder per Fax an 0312/41 81247.

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