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Amtsinhaber Jansen will Kurs beibehalten

Von: hewi
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Tritt bei der Wahl im Mai wieder an: der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen

Erkelenz-Katzem. „Never change a winning team” – unter diesem Motto hat die CDU ihre Kandidaten für die Kommunalwahl im Mai festgelegt. Da der Katzemer Bürgersaal schon festlich für den Saalkarneval geschmückt war, bekam die Versammlung gleich etwas Feierliches, auch wenn sich der Vorstand nicht – wie angeregt worden war – in die Loge des Elferrats gesetzt hatte.

Erwartungsgemäß wird Amtsinhaber Peter Jansen erneut antreten, um das Bürgermeisteramt gegen seine Herausforderer zu verteidigen. Vor rund 150 Anwesenden ließ er die vergangene Amtszeit Revue passieren und hob die Position der Stadt hervor. „Wir sind eine solide aufgestellte Kommune“, betonte er und verwies darauf, dass im Kreis keine andere Stadt einen so ausgeglichenen Haushalt aufweisen könne. Diesen Kurs müsse die Stadt beibehalten und mit festem Blick auch die Zukunft im Visier haben.

Dafür brauche die Stadt eine ebenso solide wie ehrliche und transparente „Politik der klaren Ansagen“. Zum derzeit wieder alles überschattenden Thema des Tagebaus erklärte Jansen, dass die Stadt mittlerweile als „Verhandlungspartner auf Augenhöhe“ von der Landespolitik und dem Energieunternehmen gleichermaßen wahrgenommen werde.

Und obwohl das Agieren der Verwaltung seit Oktober, als das frühzeitige Aus des Tagebaus Garzweiler kurzfristig durch die Medienlandschaft geisterte, durchaus erfolgreich war, werde die CDU mit dem Thema Tagebau keinen Wahlkampf machen. Denn das Engagement komme allen Erkelenzern gleichermaßen zugute. Die gemeinsame Position aller im Rat vertretenen Parteien gegenüber dem Energieunternehmen eigne sich nicht für Wahlkampf.

Was sich aber für den Wahlkampf eigne, sei die Mannschaft, mit der er bei der Kommunalwahl im Mai antreten wolle. Bis auf zwei Kampfkandidaturen verliefen die Wahlen der Kandidaten für die Kommunalwahl und die Kreistagswahl reibungslos. Bei der Besetzung der Liste für den Kreistag konnte sich Franz Maibaum im Wahlbezirk 9 gegen seinen Mitbewerber Dr. Gerd Hachen durchsetzen. Auch bei der Besetzung der Wahlkreise für die Kommunalwahl musste Karin Mainka erst durch die Stichwahl, bevor sie den Wahlkreis 100 (Stadtkern) in der Tasche hatte, ihr Stellvertreter ist Georg Dulies.

Roland Schiefer kandidiert im Flachsfeld, sein Stellvertreter ist Meinhard Schwank. Liselotte Jopen (Mühlenstraße, Bettina Fröhlich) und Jochen Nußbaum (Oestricher Kamp, Bernd Kempe) gehören ebenso zur Wahlkampfmannschaft wie Marwin Altmann (Marienviertel, Thomas Hintzen), Stephan Muckel (Oerather Mühlenfeld, Daniel Schwarz), Dr. Arno Lennartz (Neumühle/Schulring, Claus Echterhoff-Lennartz), Klaus Steingießer (Schneller, Elisabeth Müller-Platz), Michael Kutz (Oestricher Kamp-Ost, Birgit Heynkes), Siegfried Przibylla (Schwanenberg, Dieter Kaufmann), Hans-Dieter Vasters (Gerderath-Nord/Gerder-hahn, Arnd Salewski), Johann Paffen (Gerderath-Mitte, Peter Peidl), Peter London (Gerderath-Süd, Jochen Reimertz), Klaus Füßer (Golkrath/Houverath/Matzerath, Niklas Bürger), Thomas Eikels (Hetzerath, Heinrich Haupts), Walter van der Forst (Granterath/Tenholt, Karl Mones), Kerstin Schaaf (Lövenich-West, Hans-Jürgen Drews), Christian Peter Schmitz (Lövenich-Ost/Katzem, Herbert Küpper), Dominik Konrad Büschgens (Holzweiler/Immerath, Matthias Jünemann), Jürgen Simon (Kückhoven, Thomas Brößner), Wilfried Lörkens (Keyenberg/Kuckum/Borschemich, Sabine Rosen) und Rainer Merkens (Venrath, Michael Königs).

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