Wassenberg - Allein französischer Charme reicht nicht

Allein französischer Charme reicht nicht

Von: anna
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Turbulent ging es auf der Bühne zu, als der neue Mitbewohner Francois Mitterand der Frauen-WG vorstellt. Foto: anna

Wassenberg. Was für ein Chaos: Kleidung liegt überall unaufgeräumt herum, leere Flaschen kullern über den Boden in der WG von Yvonne (Kathleen Schönefeld), Ruth (Astrid Bärmann), Karin (Susanne Marx) und Lydia (Monika Domsel).

Der Grund dafür ist der fünfte Bewohner namens „JP“, Jens-Peter Dall (Guido Domsel), der die vier Frauen bisher zwar mit seinen Kochkünsten verwöhnt hat, jetzt aber zu seinem neuen Lebenspartner gezogen ist.

„Sie können kochen?“ war dann auch der Titel des neuen Theaterstücks, zu dem die Theatergruppe des Kindergartens St. Lambertus Birgelen an zwei Abenden rund 300 Zuschauer im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule in Wassenberg begrüßen konnte.

Einem Betrüger aufgesessen

Tatsächlich machen sich zwei der vier Frauen mit dieser Frage auf die Suche nach einer neuen Mitbewohnerin. Die interessanteste Bewerbung kommt allerdings wieder von einem Mann, von Francois Mitterand (Paul Bader). Mit seinem blendenden Aussehen und seinem französischen Charme zieht er die Frauen schnell in seinen Bann. Allerdings setzt er die vier nach seinem Einzug in die WG ziemlich unter Druck. Gepflegt sollen die vier aussehen und gesund essen und trinken – nämlich Heilwasser aus einer Tiefe von 666,66 Metern.

Dass der neue Bewohner ein Betrüger ist und die vier Frauen bestiehlt, deckt als erste Nachbarin Alice (Gitta Heckers) auf. Dem ungeliebten Bewohner wird schnellstens gekündigt. Zur großen Freude der vier Frauen kommt dann „JP“ wieder zurück, der einem Heiratsschwindler aufgesessen war. Die vier freuen sich wieder auf den Genuss der Kochkünste von „JP“, werden jedoch schnell enttäuscht. Denn er hat zwischenzeitlich ganz anders kochen gelernt, total gesund und mit Heilwasser aus 666,66 Metern Tiefe…

Der Erlös der beiden Aufführungen, bei denen die Theatergruppe auch für das leibliche Wohl der Zuschauer sorgte, kommt in diesem Jahr je zur Hälfte dem Förderverein des Kindergartens und dem neuen Kinderhaus in Birgelen zugute. Dabei handelt es sich um einen eigenständigen Träger, der sechs Kindern im Alter zwischen vier und zehn Jahren mittel- bis langfristig ein neues Zuhause bietet.

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