Hückelhoven - Aktionstage: Sportvereine zeigen ihre ganze Bandbreite

Aktionstage: Sportvereine zeigen ihre ganze Bandbreite

Von: hewi
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Bei den Sport-Aktionstagen des Stadtsportverbandes Hückelhoven, der sein 50-jähriges Jubiläum feierte, fanden auch ausgefallenere Sportarten wie Rhönradturnen oder Tauchen Beachtung. Fotos (2): Koenigs Foto: Koenigs
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Erste Versuche mit dem Tauchgerät: Der Hückelhovener Sporttauchverein machte es möglich.
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Hückelhoven. Seit 50 Jahren setzt sich der Stadtsportverband in Hückelhoven für die Interessen der Sportvereine ein. Mittlerweile sind es 55 Sportvereine und mehr als 40 Sportarten, die im Stadtsportverband vertreten sind.

Eine stattliche Zahl, auf die der Schirmherr und Bürgermeister Bernd Jansen durchaus stolz sein kann. Im Glück-auf-Stadion und der angrenzenden Sporthalle präsentierten sich einige der Vereine mit Trainingsangeboten, Vorführungen und Mitmach-Aktionen wie dem Beach-soccer-Turnier, das sich angesichts der derzeitigen Weltmeisterschaft in Brasilien großer Beliebtheit erfreute.

Überall gab es etwas zu Bestaunen und Auszuprobieren. Zum Beispiel die Rhönräder, mit denen der SSV Rurtal angetreten war. In der Sporthalle konnten sich Wagenmutige an der Kletterwand versuchen, die vom Tauchverein betreut wurde. „Da gerade die Kinder und Jugendlichen nicht so oft tauchen dürfen wie sie wollen, haben wir dieses Angebot aufgenommen“, betonte Matthias Ewen.

Er unterrichtet Hobbytaucher für den Hückelhovener Sporttauchverein. Darüber hinaus engagiert er sich als Geschäftsführer im Stadtsportverband. Zusammen mit seinen Vereinskameraden hatte er auf dem Platz vor dem Vereinsheim der Borussia ein riesiges Wasserbassin aufgebaut, in dem Interessenten die ersten Gehversuche mit dem Atemgerät machen konnten. „Der Sporttauchverein hat rund 150 Mitglieder“, betonte er. Eine enorme Zahl, wenn man bedenkt, dass der Verein erst zehn Jahre alt ist und Tauchen an sich kein preiswertes Hobby ist.

Der Reiz des Eistauchens

Tauchen sei auch für Quereinsteiger und Senioren geeignet, betonte Ewers und verwies auf die Ruhe und Konzentration, die unter Wasser herrschen. Er selbst bekam eine Idee für eine wichtige Studienarbeit unter Wasser. Getaucht wird fast immer. Zumeist im Hallenbad, aber auch in Seen im Umkreis von rund 150 Kilometern. Und das auch im Winter, denn Eistauchen habe auch seinen besonderen Reiz, erklärte er.

Wer sich die Mitmach-Karte abstempeln ließ und mindestens drei der acht Aktionen mitgemacht hatte, nahm an einer Verlosung teil. Die Auswahl war groß, denn neben Kletterwand und Handball, Tauchen, Taekwondo und Fußball gab es auch Ringen, einen Stundenlauf oder besagtes Rhönrad, an denen man sich ausprobieren konnte.

Das Werben um Nachwuchs ist aber auch nötig, betonte Nicole Desort, die in der Halle an der Kletterwand Aufsicht führte. Denn der Ganztagsschulbetrieb macht den Sportvereinen das Leben schwer. „Die Kinder sind in der Schule eigentlich schon genug beschäftigt“, erklärte sie. „Da ist es schwer geworden, sie für einen Sport zu begeistern.“ Trotzdem war an den Aktionstagen der Andrang bei den Sportarten sehr groß.

Der Stadtsportverband wird seit 1979 von Hans-Josef Geiser geleitet. Er zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der beiden Aktionstage in Hückelhoven, bei denen sich rund 300 Interessenten in den verschiedenen Sportarten versuchten. Einige werden davon sicher „hängenbleiben“, denn erfahrungsgemäß bleibt von zehn Interessenten mindestens einer übrig, der sich für eine der Sportarten begeistern kann.

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