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Aktion „Verein(t) Leben retten“: 166 Blutspenden in vier Stunden

Von: Anna Petra Thomas
Letzte Aktualisierung:
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Über den Pokal freuten sich die Spieler des FSV 09 Geilenkirchen-Hünshoven, über Geldspenden die Vertreter von Amos in Oberbruch und von der Heinsberger Tafel mit Initiator Nazim Yildirim (4.v.r.) und Bürgermeister Wolfgang Dieder (2.v.r.). Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Gleich vierfach gelohnt hat sich die von Nazim Yildirim und dem 1. FC Heinsberg-Lieck initiierte Blutspende-Aktion unter dem Motto „Verein(t) Leben retten“. Idee hinter diesem Projekt war, vor allem Vereine zum Mittun aufzufordern und so Menschen den Schritt zu erleichtern, sich erstmals für eine Blutspende zu entscheiden.

Es gab am Ende eine große Zahl von Blutspenden, einen Vereinssieger und obendrauf noch Geldspenden für die beiden Tafeln im Stadtgebiet Heinsberg. Insgesamt 166 Blutspenden kamen bei der Aktion in vier Stunden zusammen, davon 63 Erstspenden. Nach den Erfahrungen des Deutschen Roten Kreuzes sind es ansonsten bei normalen Terminen zwischen 80 und 100 Spenden, darunter sind meist zwischen vier und sechs Erstspenden.

Über den Pokal als beste Mannschaft freuten sich bei einem gemeinsamen Frühstück in den Räumen des Oberbrucher Vereins Amos die Spieler des FSV 09 Geilenkirchen-Hünshoven zusammen mit Vorstandsmitglied Dirk Over. Mit 18 Blutspendern hatten sie sich an der Aktion in der Heinsberger Realschule beteiligt.

Hoffnung auf zweite Auflage

Und natürlich freuten sich auch die Vertreter der beiden Tafeln, Johannes Eschweiler und seine Mitstreiter für die Tafel von Amos, den sogenannten Amos-Laden, sowie Pfarrer Sebastian Walde und weitere Vorstandsmitglieder für die Heinsberger Tafel, die in der Innenstadt angesiedelt ist, über jeweils 1000 Euro, die bei der Aktion an Geldspenden zusammengekommen waren.

Er habe die Tafel bei der Weihnachtspäckchen-Aktion kennengelernt, erzählte Yildirim in seiner kurzen Ansprache während der Feierstunde. „Es ist etwas Wundervolles, Menschen in Not zu helfen.“ So hofft er nun darauf, mit der Unterstützung aus seinem Verein, die Blutspende-Aktion im nächsten Jahr wiederholen zu können.

Sein Dank ging auch an Bürgermeister Wolfgang Dieder (CDU), der vor der Aktion geholfen hatte, Flugblätter zu verteilen. Bei dem Enthusiasmus sei es eine reine Freude gewesen, mithelfen zu dürfen, erklärte Dieder. Mit Blick auf die Vertreter beider Tafeln fügte er hinzu, dass deren Leistung nicht oft genug gewürdigt werden könnte. „Die Verwaltung alleine könnte das nicht leisten.“

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