Adventskonzert weckt Vorfreude auf das Fest

Von: Johannes Gottwald
Letzte Aktualisierung:
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Bildnummer: 58823274 Datum: 17.11.2012 Copyright: imago/CHROMORANGE Candle Candle PUBLICATIONxINxGERxSUIxONLY kbdig 2012 hoch brennen brennt gebrannt brennend brennende brennender brennnendes verbrennt verbrennen verbrennend verbrennende verbrennender verbrennendes brand brände braende flamme flammen innen innerhalb drinnen kerze kerzen kerzenlicht kerzenlichter nahaufnahme close up ups close-up close-ups grossaufnahme grossaufnahmen nahaufnahmen nahansicht closeup closeups niemand keiner tag tageslicht 58823274 Date 17 11 2012 Copyright Imago Candle Candle Kbdig 2012 vertical burn burns Gebrannt burning Burning burning burns burn verbrennend The end of this race Verb final race -burning Brand Fires Fires Flame Flames indoors within Inside Candle Candles Candlelight Candle lights Close-up Close up Oops Close up Close Oops Close-up Close-ups Close-ups Close-up closeup Closeups Nobody None Day Daylight

Heinsberg. Ganz erfüllt von der Vorfreude auf die kommenden Festtage war das Konzert, das der Kirchenchor der St. Andreas Gemeinde von Heinsberg-Eschweiler in seiner Pfarrkirche veranstaltete. Die zahlreich erschienenen Zuhörer wurden dabei selbstverständlich in das Programm miteinbezogen: Gleich beim ersten Lied „Wir sagen euch an“ wurden sie zum Mitsingen aufgefordert.

Dann führte der Chor mit dem schwungvollen Gesang „Im Advent, im Advent ist ein Licht erwacht“ ins eigentliche Programm ein. Ein stimmungsvolles Zwischenspiel für Querflöte und Klavier leitete über zu dem Lied „Es werde, es werde hell auf der Erde“, dass von einem reizvollen Wechsel zwischen Drei- und Vierviertel-Takt geprägt wurde. Auch hier erwies sich der Kirchenchor St. Andreas als überaus homogener Klangkörper.

Harmonische Klanggrundlage

Alle Gesangsbeiträge wurden vom Dirigenten Jakob Ronkartz am Keyboard begleitet, was stets eine harmonische Klanggrundlage gewährleistete. Einen schönen Soloauftritt hatte anschließend Nadine Gebbing mit dem „Ave Maria“ von Franz Schubert. Bei diesem Lied handelt es sich entgegen der Annahme nicht um ein geistliches, sondern um ein weltliches Stück: Nur die Anfangsworte entstammen der katholischen Liturgie, ansonsten geht der Text auf eine Ballade von Sir Walter Scott zurück. Eine von Johannes Eschweiler vorgetragene Meditation griff danach das Bibelwort „Bereitet den Weg des Herrn“ auf. Es wurde darin deutlich gemacht, dass der Mensch gerade in der Vorweihnachtszeit leicht auf Abwege geraten kann – vor allem, wenn man die Adventszeit hauptsächlich als hektisches Konsumrauschfest missversteht.

Einen ausdrucksstarken musikalischen Ruhepunkt bot danach der zweite Satz aus dem Klarinetten-Konzert von Mozart, dass im September 1791 entstand und somit zu den allerletzten Werken des Salzburger Meisters gehört. Die Rolle des Solo-Instrumentes übernahm Daniela Alves auf der Querflöte. Zusammen mit der Begleitung von Jakob Ronkartz ergab sich dabei ein wunderbar entrücktes Stimmungsbild, das in die Adventszeit hineinpasste.

Wirkungsvoller Kontrast

In wirkungsvollem Kontrast dazu führte das beschwingte „Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit“ wieder in die Welt der neuzeitlichen Adventslieder zurück. Das galt auch für „Durch das Dunkel hindurch“ und den Gemeindegesang „Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde“, worin das Publikum erneut zum Mitsingen des Refrains aufgefordert wurde.

Der große Barockmeister und Wahl-Engländer Georg Friedrich Händel war mit vier Sätzen aus der „Feuerwerksmusik“ vertreten, die Daniela Alves auf der Flöte gemeinsam mit Jakob Ronkartz am Keyboard glänzend intonierte. Die besinnliche Seite des Advents kam in den Chorgesängen „Zeit für Ruhe“ und „Licht in der Nacht“ zum Tragen. Auch noch zwei weitere Vertonungen des „Ave Maria“ waren zu hören: Die Version von Gen Rosso gab sich neuzeitlich, während die Vertonung von Mozart den beiden Solistinnen Nadine Gebbing und Angelika Hilgers anvertraut war, die ihre Aufgabe auf prächtige Weise lösten.

Das Chorstück „Mutter Maria“ gestalteten der Chor und die Solistin Angelika Hilgers gemeinsam. Im weiteren Verlauf des Abends kam auch der Kinderchor St. Aloisius aus Oberbruch mit „Feliz Navidad“ und dem Schlager „Komm doch, lieber Jesus“, der von Jakob Ronkartz neu textiert worden war, zum Einsatz und gefiel mit glockenhellen und bemerkenswert intonationssicheren Stimmen.

Mit dem wiederum von Chor und Publikum gemeinsam gesungenen Lied „Macht hoch die Tür“ fand der stimmungsvolle Advent-Nachmittag dann seinen Abschluss. Am Ausgang wurde eine Kollekte für die Opfer des Taifuns auf den Philippinen durchgeführt, wobei eine ansehnliche Geldsumme zusammenkam.

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