Heinsberg-Waldenrath - Adventsbacken: Heimatverein legt auch gerne eine Nachtschicht ein

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Adventsbacken: Heimatverein legt auch gerne eine Nachtschicht ein

Von: defi
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Josef König schiebt ein weiteres Blech Pizza in den Steinbackofen. Die vielen hungrigen Mäuler im Zelt neben dem Backes müssen sich noch 15 Minuten gedulden, dann gibt es wieder Pizza beim Adventsbacken des Heimatvereins Waldenrath. Foto: Fischer

Heinsberg-Waldenrath. Der Duft war schon von weitem zu riechen. Neben dem historischen Backhaus, dem sogenannten „Backes“, An der Maar in Waldenrath, hatten die Aktiven des Waldenrather Heimatvereins zum traditionellen Adventsbacken eingeladen. Der Verein hatte ein Zelt für die Besucher aufgeschlagen, das den ganzen Tag über voll besetzt war.

Vor allem die Adventspizza war ein Renner beim Adventsbacken des Heimatvereins Waldenrath. Neben der beliebten Pizza aus dem Steinofen waren 50 Liter Erbsensuppe schnell verputzt. Einzig das selber gebackene Graubrot ging in der Voradventszeit nicht ganz so gut. „Man kann nie wissen, was die Leute gerade verlangen, einmal das und im nächsten Jahr wieder was anderes“, sagt Josef König, Backofenanheizer der Backcrew, die sich aus verschiedenen Spezialisten zusammensetzt.

Nachtschicht eingelegt

Pizzabäckermeister war der Vorsitzende des Heimatvereins Waldenrath, Thomas Schweizer. Zusammen mit Josef König kontrollierte Schweizer den Backvorgang.

Damit die Waldenrather und alle die, die die Brote und Gebäck aus dem Waldenrather Backes zu schätzen wissen, nicht enttäuscht wurden, hatten Manfred Krückel und Franz Rongen auf ihren Schlaf verzichtet. Seit Samstagabend, 23 Uhr, waren sie im Einsatz für den Adventsbacktag. Sonntagmorgen um 4 Uhr stießen Franz Orths und Mathias Dircks zu ihnen. Schließlich ist das Backen nach alter Tradition nichts für Langschläfer. Weiß- und Rosinenbrot, Mandelbrot, Hefezöpfe, Weckmänner, Obstfladen und Tireliskes hatte die Backcrew des im Jahr 2000 gegründeten Heimatvereins Waldenrath in den Steinofen geschoben und herrlich duftend nach dem Backvorgang wieder herausgeholt.

„Lediglich der Christstollen wurde schon vor drei Wochen gebacken, der braucht eben gut einen Monat bis er richtig gut schmeckt. Und er hält sich locker, wenn noch was übrig bleibt, bis Weihnachten“, erklärte ein Mitglied der Backcrew. Alle Hände voll zu tun hatten die Bäcker allerdings mit der Pizza. Salami, Ananas, Pilze, Spinat, jedes Blech wurde mit mehreren Geschmacks-Variationen belegt. Derweil standen die übrigen Aktiven des Heimatvereins im Zelt an der Verkaufstheke und brachten Backwaren unters Volk.

In diesem Jahr wird der Heimatverein Waldenrath das Feuer in seinem Backes nicht mehr entzünden. Von April bis Ende Oktober 2013 wird dann wieder alle zwei Wochen dienstags Weißbrot und mittwochs Grau- und Körnerbrot für die Vereinsmitglieder gebacken. In zwei Jahren ist wieder Adventsbacken angesagt.

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