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450 Inlineskater legen Stopp im Erka-Bad ein

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
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Die Skater beim Durchlaufen des eigens im Liegebereich des Erka-Bades errichteten Zielbogens. Fotos (2): Sommer Foto: Sommer
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Zu Beginn der Massenankunft herrschte etwas Verwirrung. Der Verkehrsführung wegen musste die Strecke für die Inlineskater in den rückwärtigen Bereich des Erka-Bades verlegt werden. Es lief wie am Schnürchen...

Erkelenz. In diesem Jahr war Erkelenz Station der mittlerweile vierten NRW-Inlinetour. Laut pfeifend und singend trudelten die rund 450 Inlineskater am frühen Abend auf der Liegewiese des Erka-Bades ein, wo die erste Etappe des dreitägigen Sportevents endete.

Von dort aus ging es erst einmal ins Wasser oder direkt hinüber in die Karl-Fischer-Halle, wo die Gastgeber ein großes Lager aus Matten aufgebaut hatten. Zuvor waren sie morgens um neun in der Landeshauptstadt gestartet.

Um den Tagebau herum

Die erste Tour führte auch einmal um den Tagebau und dann schließlich nach Erkelenz, wo sie schon sehnsüchtig erwartet wurden. Denn eine kleine Verzögerung von einer halben Stunde hatte sich auch durch die Stopps ergeben, die eingelegt werden musste.

Das Wetter meinte es nämlich an dem Tag besonders gut mit den Freizeitsportlern und so schien die Sonne bei fast wolkenfreien Himmel ununterbrochen auf die behelmten Köpfe der Skater. Mit Musik und Wasserschauern aus den Begleitfahrzeugen hielten sie aber durch und erreichten Erkelenz und seine lockenden Fluten mit vereinten Kräften.

Dort wurden sie unter anderem von Bürgermeister Peter Jansen begrüßt. Er und sein Team aus der Verwaltung hatten gerne zugesagt, als die Veranstalter Andreas Ulrich und Claus Vogel auf ihn zugekommen waren. Die Karl-Fischer-Halle war schnell als Unterkunft für die Nacht gefunden. Auch um das Catering kümmerte sich ein Erkelenzer Unternehmen gleich vor Ort auf der Liegewiese.

Gemeinsam gefrühstückt wurde in der Schulmensa, bevor es frisch gestärkt auf die zweite Etappe nach Köln ging.

Logistisch stellt die Tour für alle eine Herausforderung dar. Der Tross der Läufer wird von einem Musikwagen und einem „Lumpensammler“ sowie einer Polizeieskorte begleitet.

Nicht einmal gezweifelt

Die Schirmherrschaft für das rollende Event hat bei der Premiere schon der ehemalige NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf übernommen. Erstmals führte die Tour in diesem Jahr durch das südwestliche NRW. Insgesamt werden am Ende in Euskirchen rund 280 Kilometer hinter den Skatern liegen. „Ich habe nicht einmal daran gezweifelt, dass ich es schaffe“, betonte ein Teilnehmer aus Düsseldorf. „Die Stimmung und die Leute reißen einen immer wieder mit.“

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