Erkelenz - 400 Skater rollen wieder durch Erkelenz

400 Skater rollen wieder durch Erkelenz

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
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Auch in diesem Jahr rollten 400 Skater durch Erkelenz. Foto: Wichlatz
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Auf der Wiese des Erka-Bads durften die Skater wieder die Füße hochlegen. Foto: Wichlatz

Erkelenz. Schon bei der vierten NRW-Inlinetour im vergangenen Jahr machten die Teilnehmer Station auf dem Rasen des Erka-Bads. Auch in diesem Jahr hatten sich rund 400 rollende Aktivisten angesagt, um in Erkelenz den ersten Stopp auf ihrer dreitägigen Tour einzulegen.

Zuerst jedoch kam das Gepäck. In zwei Lastwagen wurden die Koffer und Taschen der Teilnehmer nach Erkelenz gekarrt. Ein rund zehnköpfiger Tross reiste dem Pulk der Inliner voraus und baute auf. Nach wenigen Stunden standen die Zelte und der Beleuchtungsmast, das Gepäck war sortiert und im Frittenwagen war das Fett auf Gebrauchstemperatur erhitzt.

Von der Wiese als Sammelpunkt aus ging es entweder in die Erkahalle, wo die meisten der Teilnehmer übernachteten, oder mit dem Shuttleservice zu den angemieteten Zimmern in der Umgebung.

Neben den sieben Logistikern war auch ein Ordnerteam im Einsatz, das die Inliner gegen alle möglichen Gefahren absicherte.

Gegen 18 Uhr am Freitag sollten die Inliner die Stadtgrenzen passieren und wenig später über das Willy-Stein-Stadion am Zielort einlaufen. Mit rund halbstündiger Verspätung kamen sie dann tatsächlich an. Gut gelaunt, pfeifend und sogar trompetend eroberten sie die Wiese des Schwimmbades.

Dann hieß es erst einmal, die klobigen Inliner von den Füßen zu bekommen, denn die hatten die meisten schon seit dem Start am Morgen in Düsseldorf an den Füßen.

Wie es sich gehört, gab es auch bei den Inlinern einen „Kehrwagen“, der diejenigen einsammelte, denen unterwegs die Puste ausgegangen war.

Wer den Tross der Inliner beobachtete, dem fiel auf: Der durchschnittliche NRW-Inlinetour-Teilnehmer ist eher Ende vierzig als Ende zwanzig und reist mit Hartschalenkoffer und zusätzlichem leichtem Handgepäck. Dementsprechend hatten die Mitarbeiter der Tour alle Hände voll zu tun.

Weniger Teilnehmer als 2013

Die Teilnehmerzahl war gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, was die Organisatoren auf das unbeständige Wetter zurückführten.

Insgesamt führte die Tour die Teilnehmer am Wochenende über 280 Kilometer von Düsseldorf nach Münster.

Von Erkelenz aus brach die fröhliche Inlinergruppe in Richtung Dorsten auf, wo am nächsten Abend im Freibad das Gepäck und die Vollverpflegung auf sie wartete. Für das Team hieß das „Abbauen, Verstauen, Abhauen“ und der Tour einen guten Empfang bereiten.

Die Strecken variieren von Jahr zu Jahr, erklärte Klaus Vogel im Namen der Organisatoren. Trotzdem habe man Erkelenz gerne auch ein zweites Mal in die Planung mit einbezogen.

Das hörten Bürgermeister Peter Jansen und sein Stellvertreter Walter von der Forst gerne. Sie waren zum Zieleinlauf der Teilnehmer ins Bad gekommen und begrüßten die Inliner nach der anstrengenden ersten Etappe.

Eine Anekdote aus dem Vorjahr hatten Jansen und von der Forst auch parat. Damals nämlich konnten die Teilnehmer wegen der Bauarbeiten nicht in die Erkahalle und wurden in der Karl-Fischer-Halle am Cornelius-Burgh-Gymnasium untergebracht. Dies bedeutete für die Gäste eine Nacht voller Erleuchtung, denn wegen des Bewegungsmelders ging alle naslang das Licht an. Das war diesmal nicht der Fall – in der frisch renovierten Erkahalle ließ es sich ausgezeichnet nächtigen.

Nach einem ausgiebigen morgendlichen Regenguss machten sich die NRW-Inliner auf den Weg nach Dorsten. In Erkelenz zurück blieb eine Liegewiese, die auch schon bessere Zeiten gesehen hat.

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