30-Jähriger stirbt bei Glatteisunfall in Holzweiler

Von: ddp
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Erkelenz Glatteis
Ein 30-Jähriger ist bei Erkelenz in seinem völlig zerstörten Auto gestorben. Foto: Jungmann

Düsseldorf/Erkelenz. Ein 30-jähriger Mann ist in der Nacht zum Dienstag bei einem Glätte-Unfall tödlich verunglückt.

Wie die Polizei mitteilte, befuhr der Mann aus Erkelenz gegen 2 Uhr nachts bei Holzweiler eine Landstraße zwischen Jackerath und Erkelenz, als der Wagen in einer langgezogenen Rechtskurve auf Glatteis ins Schleudern geriet und mehrere Bäume streifte. Das Auto prallte schließlich gegen einen weiteren Baum, der durch die Wucht entwurzelt wurde.

Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Unfall ist nach ersten Erkenntnissen nicht sofort entdeckt und gemeldet worden.

Auch am Ortseingang von Heinsberg-Randerath auf der Sandstraße war am Morgen ein Wagen aufgrund von Glatteis ins Schleudern geraten. Beim Durchfahren einer Linkskurve kam ein 52-jähriger Waldfeuchter mit seinem Auto nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Hauswand. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf mehrere tausend Euro.

In ganz Nordrhein-Westfalen war es am Morgen auf eisglatten Straßen zu schweren Unfällen gekommen.

In Hamminkeln (Kreis Wesel) erlitt ein 27-jähriger Mann lebensgefährliche Verletzungen, er war als Beifahrer im Auto eines 25-Jährigen unterwegs. Der Autofahrer war auf der winterglatten Fahrbahn mit dem Wagen ins Schleudern geraten und frontal gegen einen Straßenbaum geprallt. Die Wucht des Aufpralles war so groß, dass das Auto herumgeschleudert wurde und mit der Beifahrerseite gegen einen weiteren Baum prallte, wo es zum Stehen kam.

Der 27-Jährige musste mit schwerem hydraulischem Gerät aus dem Wrack befreit werden. Er und der schwer verletzte Unfallfahrer wurden in ein Bocholter Krankenhaus eingeliefert. Auch aus weiteren Landesteilen meldete die Polizei Glätteunfälle, bei denen mehrere Autofahrer leichte Verletzungen erlitten.
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