„Zwischen Welten“: Schüler erforschen jüdisches Leben

Von: st
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Schulleiter Matthias Küsters (rechts) eröffnete am Montagmorgen die Ausstellung „Zwischen Welten“ im St.-Ursula-Gymnasium. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. „Auch wenn heute für junge Leute der Völkermord als ferne Vergangenheit erlebt wird, teilen sie doch die Geschichte. Es geht dabei nicht um persönliche Schuld, sondern um Verantwortung.“ Dies erklärte am Montagmorgen Matthias Küsters, Schulleiter des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula, als in der Aula des Gymnasiums die Ausstellung „Zwischen Welten“ eröffnet wurde.

Ein Jahr lang hat eine Gruppe von Oberstufenschülern unter Anleitung der Lehrer Elke Sieben und Christoph Nohn das jüdische Leben in Geilenkirchen und in den ehemaligen Kreisen Geilenkirchen, Heinsberg und Erkelenz in preußischer Zeit (1815 bis 1938) erforscht.

Die Forschungsergebnisse sind jetzt bis zum 17. Juli in einer Ausstellung zu sehen. „Jüdisches Leben hier bei uns darf auch nicht reduziert werden auf die Jahre zwischen 1933 und 1945. Auch durch solch eine Reduzierung würden wir der Geschichte des Judentums in Deutschland und Europa nicht gerecht“, sagte Küsters.

Und: „So wie unsere eigene Lebensgeschichte nicht auf eine begrenzte Phase reduziert werden darf, so darf auch die Geschichte des jüdischen Volkes nicht reduziert werden.“ Geöffnet ist die Ausstellung mit vielen Informationen zum sozialen und gewerblichen Leben montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr, donnerstags und sonntags von 13 bis 16 Uhr.

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