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Zwei Tage lang volles Haus beim Seniorennachmittag

Von: Markus Bienwald
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Martina Waliczek. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Zwei Dinge gab es bei den städtischen Seniorennachmittagen en masse: Applaus und Besucher. Denn erstmals seit Jahren waren beide Veranstaltungen im weiten Rund des Pädagogischen Zentrums (PZ) total ausverkauft.

Das bedeutete 880 Gäste im „offiziellen” Seniorenalter. Und das verlangte auch dementsprechende Logistik. Doch die Stadtverwaltung Übach-Palenberg, namentlich Kerstin Schade und Martina Waliczek federführend, stemmte diesen Ansturm ohne Weiteres.

Selbstverständlich war das nicht, auch wenn die Stadt dieses Mal zur 39. Auflage des städtischen Seniorennachmittags eingeladen hatte.

Gegen einen geringen Kostenbeitrag und bei bester Bewirtung genossen die Senioren aus allen Stadtteilen - auch aus der Partnergemeinde Landgraaf/NL kamen wieder Gäste - ein ausgezeichnetes Programm.

Conférencier Sebastian hatte die „Seinen” von Beginn an im Griff. Mit seinen Scherzen und Taschenspielertricks konnte er ein ums andere Mal verblüffen. So zog er ein Blatt Papier aus der Anzugtasche und schnitt innerhalb kürzester Zeit den Namen eines Gastes hinein.

Doch das Programm hatte noch weit mehr zu bieten. Mit brillantem Operettengesang rissen Anne Lafeber und Monika Kettenis, beide Ensemblemitglieder des Stadttheaters Aachen und in Begleitung von Renee Derks am Klavier, die Gäste zu Beifallsstürmen hin.

Solotrompeter Lutz Kniep begann danach seinen musikalischen Marsch durch die Reihen. Dabei begeisterte er nicht nur mit perfekter Instrumentenbeherrschung, sondern auch einer beinahe einzigartigen Fähigkeit, die Stimmung der Gäste zu „lesen” und sie immer weiter zu steigern.

So war es für den „Heino”-Interpreten Carlo Caroll ein Leichtes, die jubelnde Gästeschar mit seinen überragenden Interpretationen und seiner überzeugenden Bühnenschau in seinen Bann zu ziehen.

Die „Alten Kameraden”, eine Abteilung der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Übach, sorgte dann zum Ende eines tollen Angebots nochmals für ausgezeichnete Stimmung.

Einen Wermutstropfen hatte diese Auflage der Seniorennachmittage aber dennoch in sich. Denn nach der 13. Ansprache zu Beginn des Programms nahm Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll bei seinem vorletzten Auftritt als Verwaltungschef auch hier Abschied vom Amt und den Bürgern. Er tat dies mit Dank an alle Mitarbeiter, aber auch mit der Weitergabe an seinen Nachfolger Wolfgang Jungnitsch.

Diesmal durfte der kommende Bürgermeister noch die Glücksfee für die Verlosung sein, denn wie stets wurden unter den Anwesenden Freikarten verlost. Der Eintritt zum Benefizkonzert des Heeresmusikkorps 300 aus Koblenz am Mittwoch, 28. Oktober, um 19.30 Uhr im PZ, war der Gewinn.

Den Preis des Erfolgs der Nachmittage muss die Stadt in Zukunft selbst tragen. „Vielleicht müssen wir uns überlegen, im nächsten Jahr drei Nachmittage anzubieten. Oder wir müssen in einen größeren Veranstaltungsraum umziehen”, bilanzierte der scheidende Erste Bürger, „beispielsweise in die Waschkaue.”
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