Geilenkirchen-Teveren - Zwei gekonnte Schläge, und o zapft is

Zwei gekonnte Schläge, und o zapft is

Von: Georg Schmitz
Letzte Aktualisierung:
O´zapft is: Nur zwei Schläge
O´zapft is: Nur zwei Schläge benötigte Brigadegeneral Andrew M. Mueller für den Fassanstich. Er wurde dabei von Generalmajor Jochen Both, MdL Bernd Krückel und dem Vorsitzenden der Deutschen Unteroffizierkameradschaft, Klaus-Ulrich Dickel, (v.r.) mental unterstützt.

Geilenkirchen-Teveren. „O zapft is”, hat es am Samstagabend wieder in Hangar II auf der Nato Airbase geheißen. Und den Fassanstich, der das zweitägige 30. Oktoberfest einleitete, vollzog diesmal der neue Kommandeur des Awacs-Verbandes, US-Brigadegeneral Andrew M. Mueller.

Unterstützt wurde er dabei vom Force Commander aus Mons/Belgien, Generalmajor Jochen Both, Landtagsabgeordnetem Bernd Krückel (CDU) und von dem Vorsitzenden der organisatorisch federführenden Deutschen Unteroffizier Kameradschaft (DUK), Stabsfeldwebel Klaus-Ulrich Dickel. Das ein amerikanischer General für den Fassanstich nur zwei gezielte Schläge benötigte, kann eigentlich nur an seinen deutschen Wurzeln liegen, war die einhellige Meinung der Zuschauer.

So floss das Bier sofort in Strömen und sorgte bei allen Beteiligten für beste Oktoberfest-Laune. Viele Menschen hatten das „Bier- und Schweinshaxn-Ereignis” schon sehnsüchtig erwartet, und bereits am Samstag platzte der Flugzeug-Hangar mit über 3000 Menschen aus allen Nähten. Nur noch ein kleines Kontingent an Eintrittskarten war an der Abendkasse erhältlich, und das reduzierte sich im Laufe des Abends.

Gäste von weit her

Aus dem ganzen Land hatten sich die „Fans” der weithin bekannten Veranstaltung nach Teveren auf den Weg gemacht wie die Autokennzeichen erkennen ließen. Viele Besucher sind dem neben dem Haarener und Übach-Palenberger Pendants wohl größten Oktoberfest in der Region schon seit 30 Jahren treu geblieben und nehmen deshalb jeden noch so weiten Weg in Kauf. Bevor den Besuchern Einlass gewährt wurde, mussten sie sich wieder einem Sicherheitscheck unterziehen.

17-köpfige Trachtengruppe

In der großen Oktoberfest-Lokalität angekommen, versprühte ein Meer von weiß-blauen Fahnen und Luftballons einen Hauch bajuwarischer Tradition und Gemütlichkeit. Zudem ließen die mit Dirndl und Lederhosen bekleideten Frauen beziehungsweise Männer den Freistaat Bayern ebenso hochleben, wie die 17-köpfige Trachtenband „Wülfershäuser” aus Unterfranken. Mit ihrem musikalischen Leiter Marco waren sie anfangs mit Pauken und Trompeten eingezogen und holten sofort die Besucher von den Stühlen. Seit 15 Jahren sind die übrigens während ihres Gastspiels auf dem Flugplatz untergebrachten Musiker die „Hausband” beim Awacs-Oktoberfest.

Auf der Gästeliste standen neben den hohen Militärs auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Natürlich ließen sich Geilenkirchens Bürgermeister Thomas Fiedler und einige seiner Amtskollegen aus dem Kreis Heinsberg das Ereignis ebenfalls nicht entgehen. Sie alle brachten gute Laune mit, und dies wirkte sich im Laufe des Abends und der Nacht positiv auf die Stimmung aus.

Akrobatische Darbietungen

Rund 10.000 Liter Starkbier hatte die „Hausbrauerei” wieder bereitgestellt, und wieder stillten rund 1000 Schweinshaxn, Hähnchen, Weißwürste und andere Köstlichkeiten den Hunger der Gäste. Aufgelockert wurde das Oktoberfest durch die Showtanzgruppe „Revolution”, die mit wahrhaft akrobatischer Darbietung das Publikum begeisterte.

Rund 150 Helfer von THW, dem IKV Teveren und weiteren Vereinen sorgten mit ihrer tatkräftigen Unterstützung für einen reibungslosen Ablauf des Festes. Für die Sicherheit auf der Base waren Militärpolizei, Civil Guard und Firebrigade, für eventuelle gesundheitliche und körperliche Notfälle die Medical Squadron zuständig.
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