Geilenkirchen - Zirkusfestival: Kunst mit Komik und am Trapez

Zirkusfestival: Kunst mit Komik und am Trapez

Von: g.s.
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Clown Zippo Galli spannte in seine Späßchen auch das Publikum mit ein. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Den Begriff Zirkus verbinden die Menschen mit Artistik und Tierdressuren, Clownerie und Manegenluft. All das bot auch das 3. Zirkusfestival auf der Wiese an der Herzog-Wilhelm-Straße.

Die Zirkusdynastien Aladin und Casselli hatten sich für das gemeinsame Ereignis in Geilenkirchen zusammengefunden. Anschließend geht man wieder eigene Wege. Die Zeiten für einen Zirkus sind hart, das wissen die Familien und wollen trotzdem ihrer Berufung nicht den Rücken kehren.

Reich werden konnte ein Zirkus in den vergangenen Jahren nie, und das wird wohl auch so bleiben. Doch von Generation zu Generation werden die Zirkusgene weitergegeben, und dann kann man nicht mehr davon lassen, erzählen die Cassellis. So lange es Kinder gibt, stirbt der Zirkus nicht aus, sagt eine alter Spruch. Und das Leben im Wohnwagen ist für ein solcher Ensemble nicht nur zur Gewohnheit geworden, es macht ihnen auch Spaß.

Mit den Zirkusfamilien wandern auch Kamele, Ziegen, Pferde, Ponys, Schlangen und Hunde von Ort zu Ort und bereiten den Menschen Freude. Viele der genannten Tiere sind auch als Darsteller ins rund zweistündigen Programm eingebunden und leisten Erstaunliches.

Die vier pechschwarzen Friesen-Pferde machten den Anfang, wenig später gefolgt von den Ziegen, die allerlei Kletterkünste darboten. Die Hunde führten ebenfalls ihre einstudierten Kunststückchen vor ,und beim Erscheinen des weißen Einhornes staunten die Kinder nicht schlecht. Neben verschiedenen Tierdressuren bekamen die Zuschauer Artistik und Akrobatik sowie Clownerie zu sehen. Im Zirkusprogramm fanden die Clowns Zippo Galli und Charlie ihren Platz, die das Publikum in ihren Ulk mit einbezogen.

Das Programm beinhaltete zudem Jonglage, Feuerschlucker, Balancieren auf Stühlen und Artistik im römischen Ring. Atemberaubend war auch die Trapezkunst von Helena in acht Meter Höhe. Daneben stellten sich die zwischen drei und zehn Jahre alten Nachwuchsartisten der siebten Zirkusgeneration dem Publikum vor.

Zwischenzeitlich ist das Viermastzelt wieder abgebaut, und die Zirkusfamilien sind nach Aachen-Brand und Alsdorf-Mariadorf aufgebrochen, wo in den nächsten Tagen die Vorstellungen beginnen; bei den Cassellis in Mariadorf nahe der Poststraße vom 10. bis 20. April.

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