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Zentrale UWG-Forderung: Effektives Arbeiten für Bürger

Von: mabie
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Corinna Weinhold ist Vorsitzende und Spitzenkandidatin des UWG-Teams für die Kommunalwahl. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Auf den Wahlplakaten tritt die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) als stachelige, unbequeme Alternative auf, die aktiv und bürgernah sein will. Köpfe sind auf den Plakaten nicht zu sehen, nur ein Igel mit schwarzer Brille.

Eigentlich ist klar, dass Corinna Weinhold als Mitbegründerin, Vorsitzende und Motor der UWG auch hinter deren Wahlprogramm steht. „2009 wurde uns erstmals das Vertrauen ausgesprochen und uns die Mitverantwortung für die Stadt übertragen“, sagt Corinna Weinhold, die sich in der Regierungsverantwortung für die Stadt sieht. Die fünf Jahre bis zum kommenden Wahlsonntag seien genutzt worden, um den „desolaten Haushalt zu sanieren und Übach-Palenbergs finanzielle Situation zu verbessern“.

Genau dort sitzt der größte Ansatzpunkt, mit dem die UWG weiterarbeiten will. „Insbesondere müssen die in der Vergangenheit aufgetürmten Schulden konsequent abgebaut werden“, so Weinhold weiter. Den Schwarzen Peter für die finanzielle Lage sieht sie bei der SPD, die zum Beispiel auch in Sachen Derivatgeschäfte mit Aussicht auf märchenhafte Gewinne unter der Führung von SPD-Bürgermeister und Kämmerer letztlich gescheitert seien. „Das angeblich so einträgliche Geschäft entpuppte sich als wahrer Albtraum und hat einen Verlust von 20 Millionen Euro in die Stadtkasse gerissen“, führt die UWG-Chefin weiter aus.

Ein anderer Punkt bleibt das von ihr meist verabscheute Projekt „Klangbrücke“, die sie am liebsten abreißen und verschrotten lassen würde. Auch hier macht sie die SPD für den Bau und das anschließende Drama um das einstige Vorzeigeprojekt der Euregionalen 2008 verantwortlich. Denn den von den Machern und Befürwortern ursprünglich gedachten Bekanntheitsgrad erreichte Übach-Palenberg tatsächlich, wie sie meint. „Allerdings führte das geradewegs bis ins Schwarzbuch der Steuerverschwendung“, schließt Weinhold.

Als ideologisch nicht fremdbestimmte Partei, die wertkonservativ und verlässlich ist, sehen sich die UWG-Vertreter. „Wir wollen einen sparsamen Umgang mit öffentlichen Geldern“, macht Corinna Weinhold unmissverständlich klar. Eingebunden in eine so ausgerichtete Verwaltung wünscht sie sich eine verbesserte Städtebauförderung, einen aufgelösten Instandhaltungsstau an Schulen, die Sanierung der Bergarbeitersiedlungen, die Schaffung und Erhaltung von Nahversorgungszentren sowie schlanke Verwaltungsstrukturen: „Wir fordern effektives Arbeiten für die Bürger und wünschen uns vor allem eine aktive Beteiligung, wo immer es möglich ist.“

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