Geilenkirchen - Wurmauenpark: Kunst und Handwerk vor malerischer Kulisse

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Wurmauenpark: Kunst und Handwerk vor malerischer Kulisse

Von: Georg Schmitz
Letzte Aktualisierung:
Über 1000 Besucher kamen trot
Über 1000 Besucher kamen trotz des schlechten Wetters in den Geilenkirchener Wurmauenpark und bestaunten die Kunstwerke. 111 Aussteller präsentierten ihre Arbeiten. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Pech mit den äußeren Bedingungen hatten die Aussteller beim 4. Kunsthandwerkermarkt am Sonntag. Aufgrund des anhaltenden Regens wurde die weit über Geilenkirchen ausstrahlende Veranstaltung zu einer matschigen Angelegenheit und deshalb frühzeitig beendet.

„Das Wetter können wir leider nicht beeinflussen”, sagte Roswitha Reinartz vom veranstaltenden Kulturamt der Stadt Geilenkirchen. Dennoch fanden zuvor über 1000 Menschen den Weg zu dem als qualitativ hochwertig anzusehenden Markt in den Wurmauenpark.

Mit 111 Ausstellern aus dem ganzen Rheinland lag die Zahl der Teilnehmer etwas niedriger als im Vorjahr. Schon ab 10.30 Uhr bahnten sich die ersten Besucher einen Weg durch die „Künstlermeile”, obwohl die Eröffnung erst für 11 Uhr vorgesehen war. Die ersten Besucher hatten noch Glück, denn der Dauerregen setzte erst später ein.

Vor der herrlichen Kulisse mit großem Teich und Schwanenfamilie schlenderten die Menschen vorbei an den zahlreichen Enten durch die Gassen. „Kunst und Handwerk an der Wurm” lautete das viel versprechende Motto, bei dem eigentlich alle auf ihre Kosten kamen. Der gut „beschirmte” Bummel durch die „Künstlergassen” ging einher mit gemütlichem Verweilen auf dem Forum oder in den beiden Schlemmerecken bei Kaffee und Kuchen, Grillspezialitäten und Getränken.

Daneben gab es auch noch ein unterhaltsames, teils musikalisches Rahmenprogramm, das den Besuchern einiges bot. Da spielte Jos Vrinssen auf seiner Klangschale, Swantje und Carlos präsentierten ihre einfühlsamen Balladen, und „Den Olden Tied” ließ norddeutsche Seemannslieder erklingen. Der Modellflugclub „Ikarus” präsentierte ferngesteuerte Flugzeuge auf dem Boden und ganz zu Anfang auch noch in der der Luft.

Die Palette des Kunsthandwerks war wieder riesengroß. Von Modeschmuck über Glas-, Häkel- und Filzarbeiten, Skulpturen aus verschiedenen Materialien, Keramikkunst, Acryl- und Ölgemälden, Holz-, Schiefer- und Patchworkarbeiten bis zu Floristik und Gartenaccessoires war alles vertreten.

Collagen, Ornamente, Motivknöpfe, Metallkunst, Seidenmalerei, Miniaturen, Modellbau, Windlichter, Lederwaren, Malerei, Fruchtaufstriche, Edelobstschnäpse und vieles mehr hatte der Markt im Angebot. Der freundliche Ägypter bot Spezialpapier, hergestellt von der Papyruspflanze und bemalt mit Naturfarben aus Ägypten an. Marcel aus dem Senegal präsentierte afrikanische Kunst. Gerd Frank aus Aldenhoven zeigte auf, wie aus altem Schmuck, Naturfundstücken wie Muscheln oder Steinen neue Kreationen entstehen.

Hanneke Küch drehte mal wieder am Rad und sponn, was die Wolle hergab. Geert Kunen aus Venlo hatte tolle, aus Ton gebrannte Keramikfiguren mitgebracht, die mit Bronze überzogen einen metallenen Eindruck erweckten. Historische Senfmühlen waren ebenfalls im Angebot und, und, und. Ach ja, da waren dann noch die schmackhaften Kartoffelspiralen, für die es sich scheinbar lohnte, bis zu 15 Minuten anzustehen.

Die Besucher konnten einigen Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, und so mancher Gast wird dabei Ideen für eigenes Schaffen mit nach Hause genommen haben.
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