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Wochenstuben für bedrohte Fledermäuse

Von: hama
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Die Nabu-Ortsgruppe Rode-, Saeffel- und Kitschbachtal startet die Aktion „Wochenstuben” für einheimische Fledermäuse. Foto: Hamacher

Gangelt. Die Nabu-Ortsgruppe Rode-, Saeffel- und Kitschbachtal startet die Aktion „Wochenstuben” für einheimische Fledermäuse. Da es in der freien Natur leider noch immer zu wenig natürliche Nistmöglichkeiten sowohl für viele Vogelarten als auch für die einheimischen Fledermäuse gibt, möchte die Nabu-Gruppe helfen.

Viele Fledermausarten benötigen in den Sommermonaten eine Baumhöhle, einen Spalt oder ähnliches, um ihre Jungen zur Welt zu bringen und diese dort großzuziehen.

Doch genau diese natürlichen Baumhöhlen fehlen oder sind schon durch andere Tiere besetzt.

Flachkästen

Damit sich die Fledermäuse auch in der hiesigen Region weiter ausbreiten können, werden Naturliebhaber gesucht, die den Nabu, den Naturschutzbund Deutschland, bei dieser Arbeit unterstützen.

Fertig geschnittene Bretter für künstliche „Fledermaus-Wochenstuben”, die gerne in den Sommermonaten von vielen Arten angenommen werden, wurden in Zusammenarbeit mit der Berufspraxisstufe der „Rurtal-Schule” in Oberbruch durch den Lehrer Rouven Kohnen mit seinen Schülern in Flachkästen für Fledermäuse verbaut.

Diese Nisthilfen können sehr gut an Häuserwänden beziehungsweise Stallungen und Bäumen angebracht werden. Sinnvoll wäre es, die Kästen in Gruppen von fünf bis sieben Stück anzubringen, da sie dann von den Tieren eher angenommen werden. Die Nisthilfen sollten Richtung Süden zeigen, aber nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.

Die ideale Aufhanghöhe sollte zwischen drei und fünf Metern betragen. Außerdem sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass sie frei angeflogen werden können, sich also zum Beispiel keine Äste vor dem Flugbrett befinden.

Ansprechpartner

Nun werden Interessenten gesucht, die zur Mithilfe bereit sind. Ansprechpartner ist Thomas Henkens, Telefon 02456/4415. Die Nisthilfen werden zum Selbstkostenpreis von 7,50 Euro abgegeben. Drei Kästen gibt es für 20 Euro. Der Nabu-Kreisverband Heinsberg bittet zudem um Meldung von bekannten Winterquartieren und Beobachtungen von Fledermäusen allgemein, die aus Bäumen rufen.

Meldungen an den Nabu-Kreisverband Heinsberg, Michael Straube, Telefon 02431/8060962.
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