Willy-Brandt-Gesamtschule mit hohem Preisgeld belohnt

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Übach-Palenberg. Bereits zum zweiten Mal nach 2009 wird die Willy-Brandt-Gesamtschule in Übach-Palenberg für ihre engagierte Arbeit mit dem so genannten Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule” ausgezeichnet - und darf als Belohnung eine satte Prämie von 10.560 Euro einstreichen.

Der Preis, der unter der Schirmherrschaft von NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann steht und von der Unfallkasse NRW ausgeschrieben wird, wurde am Donnerstag zum vierten Mal in Düsseldorf verliehen. Die insgesamt 75 ausgezeichneten Schulen erhielten je nach ihrer Größe bis zu 12.000 Euro. Insgesamt wurden in diesem Jahr Preisgelder von mehr als 500.000 Euro vergeben. Der Preis wird jährlich ausgeschrieben.

Von daher ist es eine ganz besondere Anerkennung für die Übach-Palenberger Schule, wieder dem erlauchten Kreis der Preisträger anzugehören.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule wurde unter anderem für ihre beispielhaften Maßnahmen zur Berufsorientierung bei Schülern und zur Optimierung des Schulklimas ausgezeichnet - Stichworte sind hier: Schul- und Schulhofgestaltung, Lehrer- und Schüler-Bands, starkes Engagement der Schülervertretung.

Manfred Ehmig, Leiter der Willy-Brandt-Gesamtschule, freute sich denn auch über soviel Anerkennung: „Wir haben damit schon zum zweiten Mal den Schulentwicklungspreis gewonnen. Das zeigt, dass wir mit der Auswahl und Realisierung unserer Projekte richtig liegen. Der Einsatz für eine Schulumfeldverbesserung - zum Wohl nicht nur der Schüler, sondern auch der Lehrer - trägt Früchte.”

Seine Schule wolle in diesem Sinne auch die begonnenen Initiativen zu einem erfolgreichen Ende bringen. Das Preisgeld werde daher eine sinnvolle Verwendung finden. Mit ihrem Engagement haben die Übach-Palenberger jedenfalls die Intention der Preis-Kriterien erfüllt. Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Mit dem Schulentwicklungspreis werden Schulen ausgezeichnet, die eine umfassende Gesundheitsförderung und Prävention ins Zentrum ihrer Arbeit rücken. Sie tun dies aus einem gutem Grund, denn zwischen Gesundheitsförderung und Schulqualität besteht ein enger Zusammenhang.” Die guten gesunden Schulen würden kooperative und selbstbestimmte Lernformen umsetzen sowie Bewegungs-, Sport- und Ernährungsangebote machen. „Das alles wirkt sich positiv auf die Lernergebnisse aus. Gute gesunde Schulen sind Orte, an denen gut und gerne gelernt und gelehrt wird”, ist sich die Ministerin sicher.

Insgesamt haben sich in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen 346 Schulen für diesen Preis beworben. Insgesamt wurden im Regierungsbezirk Köln 27 Schulen ausgezeichnet.

Neben der Willy-Brandt-Gesamtschule erhielt im Kreis Heinsberg die Pestalozzischule in Erkelenz eine Prämie, hier sind es 3790 Euro.
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