Willkommensfeier für neuen Leiter des Gymnasiums St. Ursula

Von: Georg Schmitz
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Die Bigband des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula sorgt für beste Unterhaltung.
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Die Bigband des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula sorgt für beste Unterhaltung.

Geilenkirchen. „Es ist schon etwas aufregend, weil ich das so noch nicht mitgemacht habe“, gab Jürgen Pallaske zu. Die Schüler und das Lehrerkollegium stellten ihrem neuen Schulleiter das Bischöfliche Gymnasium vor und hatten zu einer Feier in die Aula eingeladen. Diese platzte aus allen Nähten, denn auch zahlreiche Berufskollegen von anderen Schulen aus Geilenkirchen und Umgebung hatten sich den Willkommensgrüßen angeschlossen.

Noch auf dem Schulhof traf der „Neue“ auf seinen Vorgänger Matthias Küsters, der es sich nicht hatte nehmen lassen, seinem Nachfolger die Ehre zu erweisen. „Wir wollen unserem Schulleiter einen Einblick in diese Schule gewähren“, eröffnete Bernward Coers in seiner Eigenschaft als ständiger Vertreter des Schulleiters den Reigen der Redner.

Schulpflegschaftsvorsitzende Claudia Cüster-Weiger hieß Jürgen Pallaske im Namen der Elternschaft willkommen. Sie verwies auf den Leitgedanken „Wir sind eine christliche Schule“. In diesem Gedanken sei die angestrebte Erziehungspartnerschaft mit dem Elternhaus verankert, zu der Schule und Elternhaus bereit sein müssten auf der Grundlage einer gemeinsamen Wertebasis.

Eine weitere Basis sei die rege Beteiligung der Eltern am Schulleben im Rahmen der Mitwirkungsgremien. Die Idee einer christlichen Schule immer wieder zu konkretisieren, sei eine bleibende Herausforderung. „Wir alle spüren, dass eine kirchliche Bindung nur noch bei einer geringen Zahl von Schülern und Lehrern vorliegt“, sagte Cüsters-Weiger.

Dies habe Auswirkungen auf die Erziehung im Elternhaus und auf die Zielsetzung der Rolle der Schule als sekundäre Erziehungsinstanz. Viele Eltern würden die Schule nicht in erster Linie wählen, weil es sich um eine christliche Schule handele.

Umso wichtiger werde eine Einbeziehung der Eltern in das Schulleben, um durch das eigene Miterleben den Geist der Schule spüren und verstehen zu können.

Aufgelockert wurde die Redefolge durch musikalische Darbietungen von Jugendchor, Kammerorchester und Bigband sowie einem Extrakt aus dem Theaterstück „All the world is a stage“ des Literaturkurses.

Der Französisch-Kurs der Jahrgangsstufe Q1 befasste sich mit dem deutsch-französischen Schüleraustausch, während es Gabriele Kals-Deußen und Dr. Wilfried Plum mit einem Zwiegespräch zum Förderverein hielten.Weitere Beiträge von Lehrern und Schülern sorgten ebenfalls für Kurzweil.

Schulleiter Jürgen Pallaske gab zu, dass er zwar überrascht über die ihm angebotene Feier gewesen sei, sich aber doch sehr gefreut habe. „Eine gute Schule zeigt sich auch darin, dass in ihr ein partnerschaftliches Klima aller am Schulleben Beteiligter sichtbar und erlebbar wird“, sagte der neue Schulleiter.

Ihm sei deshalb eine gute Zusammenarbeit mit gegenseitiger Unterstützung, dabei aber ein nicht unkritischer Umgang miteinander, wichtig.

Pallaske bot unkomplizierte Wege der Kommunikation an, ebenso eine Transparenz auf dem Weg der Entscheidungsfindung. Der Schulleiter: „Ich wünsche mir eine Kooperation auf Augenhöhe und in gegenseitigem Respekt.“

Es sei ihm auch ein Anliegen, die guten und in vielen Jahren gewachsenen Kontakte mit den umliegenden Schulen zu pflegen und weiterzuentwickeln.

Schülersprecherin Sophia Plum hielt für den neuen Schuleiter eine Schultüte als Willkommensgeschenk parat. Dazu kam ein Pinsel, um der Schule einen neuen Anstrich verpassen zu können und ein symbolischer roter Faden, um Ideen und Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

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