Gangelt - Wie das Original: Flugzeuge und Schiffe in Miniatur

Weltmeisterschaft Weltmeister WM Pokal Russland Fifa DFB Nationalmannschaft

Wie das Original: Flugzeuge und Schiffe in Miniatur

Von: Markus Bienwald
Letzte Aktualisierung:
16439587.jpg
Ein gigantisches Projekt: Dieses viel bestaunte Modell der „USS Missouri“ war in passender Umgebung in Hastenrath zu sehen. Foto: mabie
16439590.jpg
Fachgespräche, Tipps und Kniffe und der Stolz der Erbauer mischten sich in Hastenrath zu einem sehenswerten Modellbau-Cocktail. Foto: mabie

Gangelt. Plastikmodellbau: Das klingt vielleicht beim ersten Hören wenig hochwertig und suggeriert vielleicht auch schnelle Umsetzungen. Doch wer sich am Sonntag einmal die Zeit nahm, und den echten Modellbaufans bei der Ikarus-Modellbauausstellung über die Schulter guckte, merkte schnell, dass all das wohl nur dem Nicht-Eingeweihten einfallen kann.

Denn mit den einfachen „Out-of-the-Box“-Bausätzen, die es sogar im Supermarkt gibt, und mit denen man sich nicht nur die Zeit vertreiben, sondern auch ganz passable Modelle bauen kann, sind die Macher hier nicht zufrieden. Was man bei den in der Festhalle Hastenrath in Gangelt zur Schau gestellten Modellen – größtenteils Flugzeuge, Schiffe und Panzer – sah, war die absolute Detailverliebtheit.

Der konnte sich auch Modellbaufan und Ortsvorsteher Gerd Schütz nicht entziehen. „Wenn man das richtig fotografiert, kann man das nicht vom Original unterscheiden“, meinte er am Rande der Schau über ein überaus gelungenes Panzermodell.

Feinste Unterschiede

Eingeweihte machten dabei an für Laien nahezu identisch wirkenden Modellbauobjekten feinste Unterschiede zwischen den Verschiedenen Serien eines Modells aus. Dabei waren es filigranste Arbeiten, die manchmal den Unterschied machten: Entsprechende Beflaggungen, Abzeichen der jeweiligen Organisationseinheit und manchmal auch das passende Diorama als Einrahmung inklusive. So machte auch ein gigantisch detaillierter Nachbau der „USS Missouri“, die inzwischen als Museumsschiff im Hafen von Pearl Harbor auf Hawaii liegt, auf sich aufmerksam.

Die Kamera rausholen, auch mal die Details der anderen Modellbaukollegen abfotografieren, um sich Inspiration für das nächste Projekt zu holen, das war auch an der Tagesordnung. Und nach diesem langen Winter, der zu Modellbauarbeiten im heimischen Keller geradezu einlud, waren die vorwiegend männlichen Aussteller natürlich stolz, einmal die Ergebnisse ihrer teils mit medizinischem Besteck erschaffenen Preziosen genau zu erläutern. Dass dabei auch manche in der Realität vielleicht nie gebaute Maschine zumindest im Maßstab 1:32 oder 1:48 ihren Weg auf den Ausstellungstisch fand, machte die Sache umso spannender.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert