Gangelt - Weltladen zieht in ehemalige Räume der Entwicklungsgesellschaft um

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Weltladen zieht in ehemalige Räume der Entwicklungsgesellschaft um

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Nicht nur bei Pastor Mathias Schoenen (links) und Bürgermeister Bernhard Tholen war die Freude über die neue Unterkunft des Weltladens groß. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Langsam werden die Ladenlokale knapp für die Umzüge des Weltladens in Gangelt. Schon fünf Adressen hatte der Laden seit seiner Gründung 1989 alleine an der Sittarder Straße im Gangelter Zentrum.

Ob nun in den ehemaligen Räumen der Entwicklungsgesellschaft, in der Hausnummer 5, die Endstation erreicht ist? „Das habe ich bei dem letzten Ladenlokal in der früheren Bäckerei Dahlmanns auch gedacht”, lacht Ilse Schumacher, die als Koordinatorin der ökumenischen Gruppe „Eine Welt”, die Gäste zur Eröffnung begrüßte.

Darunter waren neben dem evangelischen Pastor Mathias Schoenen und Bürgermeister Bernhard Tholen auch Kunden aus dem Ort sowie ein Teil der 19 Mitarbeiter, die ehrenamtlich den Betrieb des Weltladens sichern.

Aus Aachen war Stephan Stricker angereist, der als Vertreter der „Dritte Welt e.V. Aachen” für das Gangelter Sortiment mitverantwortlich ist.

Die Lage nahe dem alten Rathaus sei besser und die Aufteilung der Räume optimal, erläuterte Ilse Schumacher. Mit ihrer Arbeit wolle die Gruppe einen Beitrag zum fairen Handel in der Welt leisten. „Es ist schön, dass wir aufeinander zählen können”, lobte sie die Verlässlichkeit der Mitarbeiterinnen.

Den Großteil der Miete für den Weltladen trägt die evangelische Kirchengemeinde. Eine Lücke, die sich bei der Miete für die neuen Räume aufgetan hat, trägt die Gemeinde Gangelt.

Das Warenangebot hat sich im Grunde nicht verändert. Das umfangreiche Sortiment reicht von Wein, Kaffee, Tee und Gewürzen über andere Lebensmittel bis zu Schreibwaren, Schmuck, Kunsthandwerk, Korbwaren und Kleidung.

Ganz aktuell findet man aber auch ein Angebot rund um die Fußballweltmeisterschaft, die ja auf dem Kontinent stattfindet, wo ein großer Teil der Waren herkommt. In der „grünen Ecke” findet man Fahnen, Tischfußballspiele und zum Beispiel ein Fußballfreundebuch. Fußbälle sind natürlich auch im Angebot. „Garantiert nicht von Kinderhand genäht”, versprach Stephan Stricker.

Die evangelische Pastorin Anja Fresia hatte Brot und Salz zur Einweihung mitgebracht und ließ sich schon einmal ein Stofftier für ihre Kinder reservieren.

Bürgermeister Bernhard Tholen freute sich, dass nun dort, wo die EGG fast zehn Jahre erfolgreich gearbeitet hat, wieder Leben eingekehrt ist. „Wir wissen, was wir an unserem Weltladen haben”, gratulierte der Erste Bürger und regte an, über die Öffnung des Landes an den Sonntagen nachzudenken, wenn rund um das Erzählkaffee Betrieb herrscht. (hama)
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