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Weinfest bleibt das Zugpferd im Cityleben

Von: g.s.
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Das Weinfest ist seit Jahren die erfolgreichste Veranstaltung des Aktionskreises in Geilenkirchen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Eine Verlagerung des Nikolausmarktes ist anlässlich der Mitgliederversammlung des Aktionskreises (AK), Zusammenschluss der City-Geschäftsinhaber, diskutiert worden. Er solle vom Marktplatz und dem Innenhof des St.-Ursula-Gymnasiums auf den Friedlandplatz verlegt werden.

Diesen Wunsch äußerten Anrainer von Gerbergasse und Friedlandplatz beim AK-Treffen. Eine aus fünf Geschäftsleuten bestehende Interessengemeinschaft hat sich zusammengefunden, um eine Belebung für diesen innerstädtischen Bereich zu erreichen. „Hier sind die Geschäfte und nicht auf dem Markt oder im Ursulinenhof“, war der Tenor aus dem Befürworterkreis.

Eine Grundsatzfrage

Zur Versammlung im Loherhof konnte sich AK-Vorsitzender Rüdiger Strübig das Pro und Contra anhören, wobei andere Geschäftsleute die positive Entwicklung des Nikolausmarktes der zurückliegenden Jahre mit der Verlagerung vom Friedlandplatz auf Markt und Innenhof des Gymnasiums begründeten. Für Franz-Michael Jansen war die Diskussion eine „Grundsatzfrage, die seit Jahren diskutiert“ werde.

„Die Anrainer des Friedlandplatzes sind offensichtlich unzufrieden mit der Hinwendung des Aktionskreises zu ihrem Geschäftsbereich“, sagte Jansen. Worauf AK-Pressesprecherin Ramona Nixdorf zu bedenken gab: „Die Gerbergassen-Arbeitsgemeinschaft hat sich gegründet, um mehr Action in diesen Bereich zu bringen.“ Rüdiger Strübig versicherte, dass sich der Vorstand noch einmal mit dem Antrag befassen und die Angelegenheit ausloten werde.

Der Vorsitzende ließ die Veranstaltungen im zurückliegenden Jahr Revue passieren und hob das besonders erfolgreiche Weinfest hervor. Für das kommende Weinfest könnte darüber nachgedacht werden, ob man auf das relativ teure Bühnenprogramm zugunsten einer erweiterten Standfläche verzichten soll.

Im Herbst Einkaufsführer

Im Herbst werde zum ersten Mal ein Einkaufsführer für Geilenkirchen herausgegeben, der als umfangreiches Branchenverzeichnis – mit Straßenkarte und Wissenswertem über Geilenkirchen – ausgestattet sei.

Ein weiteres Mal ging es um die saisonale Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt. Von „Trittbrettfahrern“ sprach der Vorsitzende, womit er jene meinte, die von der Weihnachtsbeleuchtung profitieren, die verkaufsoffenen Zeiten und Aktionen des AK nutzen, sich aber nicht finanziell an den Kosten beteiligen. Aber nach Gesprächen mit dem Bürgermeister sei der AK optimistisch, dass mit verschiedenen Maßnahmen dem zukünftig entgegengewirkt werden könne.

Mit Blick auf den gerade beginnenden und bis 12. September laufenden 5. Bauabschnitt zur Stadterneuerung dachte Strübig einmal mehr an die betroffenen Geschäfte in der Herzog-Wilhelm-Straße. Zufuß seien Geschäftslokale und Wohnungen zu erreichen. Das Gelo Carré könne aus Richtung Kreuzung Mausberg angefahren werden.

Verluste aufgefangen

Erfreut teilte der Vorsitzende der Runde im Loherhof mit, dass der Abwärtstrend bei der Mitgliederentwicklung gestoppt sei. Der Bestand von 163 Angehörigen sei gehalten worden. Strübig verwies auf das 50-jährige Bestehen des Aktionskreises, das vom 12. bis 14. Juni 2015 als Gemeinschaftsveranstaltung mit der Freiwilligen Feuerwehr Geilenkirchen und einem verkaufsoffenen Sonntag realisiert werde. Schatzmeister Arno Plum stellte heraus, dass die Autoausstellung ein leichtes Plus erbracht habe und das Weinfest kostenneutral habe abgewickelt werden können. Der Nikolausmarkt sei mit einem Minus beendet worden, das allerdings geringer ausgefallen sei als im Jahr zuvor. Bei der Weihnachtsbeleuchtung gebe es ebenfalls eine Unterdeckung, jedoch sei das finanzielle Risiko geringer als früher.

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