Wege aus der Spirale der Gewalt

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Mit einem Workshop zum Thema „Zivilcourage” stellten sich das Jugendforum Ubach-Palenberg und die Neuapostolische Kirche Boscheln im Städtischen Jugendzentrum einem wichtigen Thema. Referent war dabei unter anderem Willi Scheeren (hi.,l.). Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Die Situation ist beinahe schon alltäglich: ein Jugendlicher macht sich im Zwielicht der nahenden Nacht auf den Weg nach Hause.

Unterwegs stellen ihn ein paar Gleichaltrige, reißen ihm die Jacke vom Leib, nehmen MP3-Spieler und Geld an sich und lassen den Jungen einfach liegen. Oder aber ein Mädchen wird von einer Gruppe anderer Mädchen ständig beschimpft, geschnitten und verunglimpft.

Es ist schließlich verzweifelt, allein gelassen und schottet sich, wie der Junge aus dem eingangs beschriebenen Beispiel, immer mehr von seiner Außenwelt ab.

Egal, ob nun Gewalt oder Mobbing ein Eingreifen von anderen Menschen erfordern: Wie es funktionieren kann, sich allein oder in der Gruppe gegen diese immer mehr um sich greifenden Alltagsphänomene zu wehren, zeigte ein Workshop in Sachen Zivilcourage auf, der am Samstagvormittag im Städtischen Jugendzentrum am Palenberger Bahnhof stattfand.

Eingeladen dazu hatten das Jugendforum Übach-Palenberg und die Neuapostolische Kirche Boscheln. Gemeinsam wollten sie in einem Workshop, der aber kein Selbstverteidigungskurs war, Wege aus der Isolation und der Spirale der Gewalt aufzeigen.

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