Weg mit der Asche vom Bucksberg

Von: Markus Bienwald
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So sieht der erste Entwurf für eine mögliche Umgestaltung des Sportplatzes „Am Bucksberg” aus. Zentrum ist die Spielfläche mit Kunstrasen. Links vor dem Clubhaus mit großer Terrasse und den Sanitärräumen ist erkennbar die Dreibahn-Weitsprunganlage, die Spur für Stabhochspringer liegt hinter dem rechten Tor. Unten halb rechts der Platz für die Kugelstoßer. Repro: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Manchen Schülern ist er im Volksmund auch unter „Golgatha” bekannt: die Sportanlage „Am Bucksberg”. Sie hat wahrlich schon bessere Zeiten gesehen, und der Belag aus roter Asche ist zwar durchaus wetterbeständiger als Rasen, doch schon lange nicht mehr zeitgemäß.

Nun nutzten die Mitglieder des Sportausschusses die Gelegenheit, anlässlich einer Besichtigungstour vier Kunstrasensportplätze in Aachen, Mönchengladbach und Niederzier eingehend zu prüfen. Dies geschah vor dem Hintergrund, den „Bucksberg” mit einer Ausgestaltung in Kunstrasen nun wirklich fit für die aktuellen Anforderungen zu machen.

Die Vorteile des Kunstrasens, einer Art Kunststoffteppich, der in Beschaffenheit wie Aussehen einem Naturrasen sehr nahe kommt, liegen für die Sportler auf der Hand. Weniger Pflegebedarf, höhere Belastbarkeit und vor allem auch Bespielbarkeit bei schlechtem Wetter.

Ergebnis erwartet

Dabei gibt es aber unterschiedliche Beschaffenheiten und Qualitäten, was vor allem die Faserstruktur - gerade oder gekräuselt - betrifft. Noch vor Weihnachten, so teilte die Stadtverwaltung jetzt mit, werde das Bewertungsergebnis erwartet, danach können die Planungen in den politischen Entscheidungsgremien Gestalt annehmen.

In diesem Zusammenhang wurde ein Entwurf des Ingenieurbüros Mueller und Partner aus Willich vorgestellt. Es sieht nicht nur ein Kunstrasen-Großspielfeld mit den Maßen von 103,7 mal 68 Meter vor. Auch die umlaufenden Bahnen, bislang ebenfalls in Asche ausgeführt, sollen komplett ersetzt werden. Eine vier Mal 400 Meter Kunststofflaufbahn um das gesamte Spielfeld sowie sechs Mal 100 Meter Kunststofflaufbahnen im bisherigen Zugangsbereich sind geplant.

Leichtathleten dürften zudem Anlagen für Weit-, Hoch- und Stabhochsprung sowie Kugelstoßen erfreuen, die sich direkt an den Sportplatz angliedern.

Eingefasst werden soll der gesamte Sportplatz mit einer wassergebundenen Wegedecke. Spielerkabinen, Ballfangzaun, integrierte Möglichkeit zur elektronischen Zeitmessung und eine neu konzipierte Flutlichtanlage fürs Spielfeld sind weitere Merkmale dieses Entwurfs.

Kosten noch offen

Auch außerhalb des Platzes soll sich einiges ändern. Zusätzliche Lagerräume bieten Stauraum, und die bisherigen nur leidlich befestigten Parkflächen sollen in Schotter ausgeführt werden.

Bislang ist dieser Plan aber nur ein Entwurf. Vor allem über die Kosten hat man noch nicht gesprochen.
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