Übach-Palenberg - Von Krimis bekommt er nicht genug

Von Krimis bekommt er nicht genug

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Zeitungsredakteur und Krimiliebhaber Kurt Lehmkuhl stellte in einer Weltpremiere in der Palenberger Buchhandlung Fürkötter sein neuestes Werk „Dreiländermord” vor. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. 18 Krimis und einige Krimigeschichten sind es mittlerweile, doch Kurt Lehmkuhl bekommt von diesem Genre einfach nicht genug.

Der Redakteur dieser Zeitung ist dem Krimi verfallen, und ebenso wie seine Leidenschaft zur spannenden Mordgeschichte hat er sich die Verbindungen in seine Geburtsstadt Übach-Palenberg erhalten. Da war es für ihn selbstverständlich, die Weltpremiere seines neuen Werkes „Dreiländermord” in der Palenberger Buchhandlung Fürkötter zu feiern.

Voll war es, und das freute nicht nur Franz-Josef Fürkötter, sondern auch den Autoren. „Allein der Sessel ist schon einen Mord wert”, witzelte er, noch während das erste Exemplar signiert wurde. Weltpremiere ist in diesem Zusammenhang übrigens keineswegs übertrieben, wie Kurt Lehmkuhl erklärte.

„Ich habe das Buch selbst heute zum ersten Mal in der Hand”, lachte er, „die ersten Exemplare sind erst heute fertiggeworden”. So durften die Gäste sich durchaus privilegiert fühlen, zumal es gewohnt wort- aber auch pointenreiche Erläuterungen zum Gehörten gratis mit dazu gab.

Die Geschichte ist thematisch nach „Raffgier” und vor „Nürburghölle” angesiedelt und spannt sich natürlich wieder um den liebgewonnenen Charakter des pensionierten Leiters der Aachener Mordkommission Rudolf-Günther Böhnke.

Der ist zwar, wie alles in dieser Geschichte, frei erfunden, doch den Ort seines Pensionsdaseins, Huppenbroich, gibt es tatsächlich. Tief in die Eifel gegraben, sollte dort sogar einmal eine Wanderung auf den Spuren des fiktiven Kommissars stattfinden, die aber leider aus einer Verkettung unglücklicher Umstände bis heute auf ihre Umsetzung wartet.

Kurt Lehmkuhl verstand es bestens mit dem lockeren Einflechten solch kleiner Akzente die Geschichte über das Buch hinaus spannend und interessant zu machen. Dabei erlebt Kommissar Böhnke, unterstützt durch seinen ehemals Dürener Kollegen Küpper, eigentlich schon genug.

Denn der Journalist Thomas Geffert aus Düren wird leblos gefunden. Eigentlich geht die Staatsmacht von einem Freitod aus, doch Böhnke wittert mehr dahinter.

Schließlich hat der Tote vor seinem Ableben in einer Reihe ungeklärter Todesfälle im deutsch-niederländisch-belgischen Dreiländereck recherchiert. Böhnke fragt sich, was Geffert wohl herausgefunden haben mag.
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