Geilenkirchen - Vom gemütlichen Skatabend zum großen Oktoberfest

Vom gemütlichen Skatabend zum großen Oktoberfest

Von: g.s.
Letzte Aktualisierung:
DUK-Vorsitzender Klaus-Ulrich
DUK-Vorsitzender Klaus-Ulrich Dickel (l.) und Vorstandsmitglied Frank Lohoff (3.v.r.) gratulieren Klaus Dietzel, Norbert Tryb, Rolf-Dieter Herzig, Ron Hewson (2. bis 5.v.l.), Georg Neumann und Uwe Knorst (v.r.) zu ihren Auszeichnungen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die auf der Airbase in Teveren beheimatete Deutsche Unteroffizier Kameradschaft (DUK) hat am Wochenende mit einem Festakt und anschließendem geselligen Tanz- und Unterhaltungsabend ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert.

Viele Ehemalige, Kameraden und Freunde begrüßte DUK-Vorsitzender Klaus-Ulrich Dickel im Barbara-Casino der Selfkantkaserne in Niederheid. Stabsfeldwebel Eugen Toelle, selber langjähriger ehemaliger Vorsitzender, ließ die Gäste an einem Rückblick über die Entstehungsgeschichte der Deutschen Unteroffizier Kameradschaft teilhaben.

Toelle versetzte die Zuhörer zunächst zurück in die Jahre 1981/82, als der Flugplatz in Teveren noch eine große Baustelle war. In Ermangelung einer gesellschaftlichen Vereinigung und noch nicht vorhandener Freizeiteinrichtungen suchten die zwischenzeitlich eingetroffenen ersten Soldaten nach einer Lösung. Dies geschah für die Unteroffiziere mit der klaren Zielsetzung, eine „Heimat” zu schaffen. Die Soldaten einigten sich schließlich darauf, eine Kameradschaft mit dem Namen DUK zu gründen, woraus man Aktivitäten verschiedenster Art organisieren konnte.

Die Gründungsversammlung fand am 22. April 1982 statt. Der erste Vorsitzende, Hauptfeldwebel Axel Friedrich, und 80 Unteroffiziere legten damals den Grundstein für die DUK. Eugen Toelle erzählte, dass die Mitglieder anfangs auch „Entwicklungshilfe im kulinarischen Bereich” geleistet hatten: „Montags wurde von den Kameraden, die vom freien Wochenende aus bayrischen Landen zurückkehrten, frische Weißwurst, Leberkäs und Bretzen, die man damals in der westrheinländischen Metropole Geilenkirchen nicht kannte, in Form einer zünftigen Brotzeit gereicht”. Auch das seinerzeit hier fast unbekannte Weißbier durfte natürlich nicht fehlen, so Eugen Toelle.

Die ersten Aktivitäten gestalteten sich in Form von Skatabenden, aber der erste große Meilenstein in der Geschichte der DUK habe dann auch nicht lange auf sich warten lassen. Im Jahr 1982 organisierte die Deutsche Unteroffizier Kameradschaft das zwischenzeitlich weithin beliebte und inzwischen überall wahrgenommene Oktoberfest. Die Männer der DUK waren für unzählige Veranstaltungen verschiedener Nuancierungen verantwortlich, im Schnitt etwa 35 pro Jahr. Auch innerhalb des Awacs-Verbandes spiele die Deutsche Unteroffizier Kameradschaft eine wichtige Rolle. So sei es immer wieder vorgekommen, dass bei Großveranstaltungen die Hilfe der DUK gern angenommen wurde.

Allerdings habe auch die rasante Entwicklung in der Gesellschaft, in der Bundeswehr und auch auf der Nato-Airbase vor der DUK nicht halt gemacht. Die Mitgliederzahl von rund 200 als auch die Anzahl der Veranstaltungen habe man zwar halten können, jedoch seien einschneidende Verschiebungen deutlich spürbar. So beeinträchtigten die durch Einsätze bedingte häufigere Abwesenheit der Mitglieder die Vereinsarbeit erheblich. Auch bei der Organisation des Oktoberfestes sei die DUK in den letzten Jahren auf zusätzliche Schwierigkeiten gestoßen, die in einer Minderung der Ausschüttung der Spendengelder mündeten. Dennoch: „Wir blicken heute an unserem 30. Geburtstag mit einer gehörigen Portion Stolz auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück”, so Eugen Toelle abschließend.

Zusammen mit Oberst a.D. Reinhard Mack oblag dann dem 1. Vorsitzenden Klaus-Ulrich Dickel die Ehrung der Kameraden der „Ersten Stunde”, den „DUK-Jahrgang 1982”, wie es Dickel betonte. Nach dem offiziellen Teil gingen die rund 150 Gäste zum gemütlichen Part über, der musikalisch von der Coverband „Rock Generations” gestaltet wurde.

Jubilare und Ehrenmitglieder

30 Jahre dabei: Günter Diehm, Klaus Dietzel, Axel Friedrich, Werner Ganzer, Johann M. Graf, Wolfgang Haut, Rolf-Dieter Herzig, Uwe Knorst, Norbert Tryb, und Georg Neumann. Einige konnten nicht an der Feier teilnehmen.

Unter Beifall wurden Ron Hewson und Rolf-Dieter Herzig zu Ehrenmitgliedern ernannt. Beide haben sich durch ihre tatkräftige Mitarbeit besondere Verdienste erworben.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert