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Vier Jahrzehnte spannender Zeitgeschichte

Von: Karl-Heinz Hamacher
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Auf der Bühne der Gangelter Gemeinschaftshauptschule wechselten sich Sketche, Musikbeiträge und Modenschauen ab. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Mit einem bunten Festprogramm feierte die Gemeinschaftshauptschule Gangelt am Samstag ihr 40-jähriges Bestehen. Viele Schüler und Lehrer hatten sich wochenlang darauf vorbreitet, den Gästen die Vielfalt der Schule zu zeigen und kurzweilige Stunden zu bereiten.

Schulleiter Peter Ruske begrüßte die Gäste, ein Gemisch aus ehemaligen und aktuellen Schülern der Schule, für die 1973 der Grundstein gelegt worden war. Davor waren Breberen und Birgden die Standorte der Schule. Deren erster Rektor war Otto Leonards. Ihm folgte 1991 Franz Oschmann und nach dessen Pensionierung 2008 Peter Ruske.

Die heute rund 400 Schülerinnen und Schüler - zu den besten Zeiten waren es rund 550 -Êwerden in 18 Klassen von 30 Lehrern unterrichtet. Nachdem viele Jahre die benachbarte Realschule Räume in der Hauptschule belegt hatte und damit für drangvolle Enge sorgte, ist nun ausreichend Platz für Klassen- und Fachräume. Die Schüler der GHS zu einem Abschluss zu führen, das sei das große Ziel der Verantwortlichen, schloss Ruske.

Berufsorientierungsbüro

Genau dafür gibt es viele zusätzliche Angebote an der Schule, wozu unter anderem das Berufsorientierungsbüro (BOB) gehört. Denn gerade in Zeiten, wo die Schulform Hauptschule in der Diskussion ist und ein Abschluss dieser Schule keinen hohen Stellenwert mehr hat, ist eine frühe Weichenstellung für die Zeit danach entscheidend.

Entscheidenden Anteil am Gelingen des Festes hatte die Küche. Hier wurden Suppen gekocht, Teig geknetet, Waffeln gebacken und Kaffee zubereitet. Crepes mit „dick Nutella” gingen ebenso gut wie die Würstchen. Während die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gangelt den Schulhof für ihre Präsentation nutzten, war auch die DRK-Ortsgruppe da, um für ihre Sache zu werben. Geworben wurde natürlich auch für neue Schülerinnen und Schüler.

So waren die Eltern der Grundschulkinder eingeladen, sich ein Bild vom pädagogischen Angebot zu machen. Dass man sich in Gangelt auch mit den niederländischen Nachbarn befasst, zeigte nicht nur der Holland-Stand. Immer wieder traf man Schüler, die mit Käsehäppchen die Gäste verwöhnten. Zahlreiche Projekte wurden in den Klassenzimmer präsentiert. Da wurden Kleider für den Abschlussball selber geschneidert, Fotografie spielte eine große Rolle und auch das Handwerkliche, wie das Löten eines Radios, wurde zeigt.

Bilder und Berichte

Eine Gruppe hatte sich damit beschäftigt, wie sich denn Gangelt in den vier Dekaden des Bestehens der Hauptschule verändert hat. Anhand von Bildern und Berichten wurde hier ein spannendes Stück Zeitgeschichte erzählt. Ach ja, eines kommt in jeder Schule immer gut an: Das Werfen mit Bällen auf die Lehrer. Allerdings haben sich auch da die Zeiten geändert. Früher kriegten die Lehrer „in echt” noch die nassen Schwämme ab, heute sind es ihre Fotos. Während sich auf der Bühne Sketche, Musikbeiträge und Modenschauen abwechselten, füllten so mit und mit die Papierflieger vom Weitwurfwettbewerb den Boden der Aula.

Nach dem gelungenen Jubiläumsfest nutzten noch einige ehemalige Schüler und Lehrer die Gelegenheit zu einem Beisammensein.
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