Viel Swing und ein Weihnachtsmann in der Gesamtschule

Von: a.s.
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Die SSB-Big Band Geilenkirchen und vier Solisten des Jungen Chores Hünshoven stimmten in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule mit viel Swing in die Vorweihnachtszeit ein. Foto: Andrea Schever

Geilenkirchen-Bauchem. Wer die Vorweihnachtszeit beswingt starten wollte, war am Wochenende in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule genau richtig: Bei der achten Auflage von „Swingin‘ X-Mas“ der SSB-Big Band Geilenkirchen zeigten 17 Musikerinnen und Musiker, dass Weihnachtslieder nicht altbacken klingen müssen.

Bei warmen und kalten Getränken sowie einer Kleinigkeit zu essen konnten es sich die Gäste in der voll besetzten Aula der Gesamtschule gemütlich machen und den für die meisten wohl ersten Weihnachtsklängen lauschen. Auch wenn oder gerade weil die Bandmitglieder bereits seit Mitte Oktober aufgrund der Proben in Weihnachtsstimmung waren, kam dieses Gefühl an diesem Abend auch bei den übrigen Zuhörern an.

Zum Mitsingen verleitet

Mit Klassikern wie „Feliz Navidad“, „Jingel Bells“ und „Gloria in exelsis deo“ verleitete die Big Band die Gäste ebenso zum Mitsingen wie mit den weniger bekannten Titeln „The first noel“ oder „Comfort and joy“. Um beim Konzert nicht passiv zuhören zu müssen, hatte die Big Band auch den Liedtext zu „in der Weihnachtsbäckerei“ auf den Tischen verteilt. Vor allem für die kleinen Besucher wäre das zwar nicht von Nöten gewesen, aber so konnte vom Enkel bis zur Großmutter jeder mitsingen, der sich traute.

Auch wenn die instrumentalmusikalische Leistung der Big Band bereits beachtlich war, ließ sie es sich nicht nehmen, geübte Stimmen für den Abend mit ins Boot zu holen. Vier Solisten des Jungen Chores Hünshoven steuerten unter der Leitung von Maria Slagboom zwei Blöcke mit Gesangsnummern bei. Jule Evertz, Susanna Jochims und Jan Maurer sangen mit ihrer Dirigentin in wechselnder Besetzung Lieder wie „Baby it‘s cold outside“, „Do they know it‘s christmas“ oder „White Christmas“.

Ein Highlight – vor allem für die jungen Gäste – war wohl das Ereignis, welches das Stück „Santa Claus is coming to town“ begleitete: Ein Weihnachtsmann, vertreten durch Friedbert Keller, kam in den Saal, ging durch die Reihen und verteilte Süßigkeiten. Bei einem kurzen Stopp auf der Bühne trug er ein Gedicht vor und sorgte damit für Heiterkeit. Daneben setzte ein Vortrag von Dirigent Christoph Jansen und Gitarrist Peter Schaps ebenfalls einen humorösen Akzent. Mit „Früher war mehr Lametta“ nach der Melodie von „Aber bitte mit Sahne“ und in Anlehnung an Loriots „Weihnachten bei den Hoppenstedts“ sorgten die beiden mit Gitarre und Ukulele für ein heiter lachendes und mitsingendes Publikum.

Über das eigentliche, kurzweilige Programm hinaus forderte das Publikum noch zwei Zugaben, welche die Musiker und Sänger ihnen mit dem ruhigen „Happy Xmas“ und „Winter Wonderland“ gerne boten.

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