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Verrückte Spiele beim 55-jährigen Karnevals-Musikcorps

Von: Georg Schmitz
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Volle Konzentration, auch die der Zuschauer, weil Konkurrenten, wurde aufgeboten beim Becherstapeln. Eine Idee von vielen beim verrückten Wettkampf der Roten Funken anlässlich deren karnevalistischen Jubiläums in Würm. Foto: Georg Schmitz
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Zählte da noch die Erfahrung aus der Kindheit? Alina Braun und Janina Engels aus Süggerath waren nicht zu schlagen beim Puzzle mit dem Benjamin-Blümchen-Motiv. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Würm. Aus „Schlag den Raab“ mach‘ „Schlag die Funken“, und schon scheint der Erfolg garantiert. Das Fanfarencorps Rote Funken der Karnevalsgesellschaft „Würmer Wenk“ hatte aus Anlass seines 55-jährigen Bestehens Vereine und die Bevölkerung zu einer besonderen Gaudi eingeladen.

„Wer schlägt die Funken?“, wollten die Musiker wissen und forderten selbstbewusste Mitstreiter aus Nah und Fern zum fairen Wettbewerb auf. Ein „Sternchen“ mehr für die Würmer Karnevalisten, die ja schon das berühmte wie auch beliebte Badewannenrennen auf der Wurm initiiert haben.

Nun, fünf mal elf Jahre sind ein echtes Karnevalsjubiläum, und dafür haben sich die Findigen vom Würmer Wenk etwas Besonderes ausgedacht. Elf jecke Spielchen sollten es sein, die allesamt den Teilnehmern Sachverstand und Geschicklichkeit abverlangten. Als Platz dafür hatte man den Vorplatz der Bürgerhalle ausgewählt. Der Plan fiel ins Wasser, aufgrund der Regenerwartungen musste die Bürgerhalle für die „Spiele ohne Grenzen“ herhalten.

Bei dem lustigen Treiben sollten die teilnehmenden Teams Punkte sammeln und versuchen, die Leistungen der Karnevalsmusiker zu übertreffen. Ansager Jupp Krichel hatte immer lockere Sprüche drauf und hielt damit die mehr als 200 Menschen in der Bürgerhalle bei Laune. Zwischendurch griffen ehemalige Funken-Musiker noch einmal zu den Instrumenten und zeigten, dass sie noch längst nicht zum „alten Eisen“ gehören.

Kollegen aus der Szene

Spielleiter Guido Küppers hatte die Aufgaben erläutert, während der Schiedsrichter, Ortsvorsteher Leo Kuhn, darauf achtete, dass niemand schummelte.

Neben dem gastgebenden Fanfarencorps „Rote Funken“ traten an der Junggesellenverein Beeck, die Würmer Wenk Tanzgarden, die Showtanzgruppe „Las Chaotas“, die Theatergruppe Beeck, die Abteilung „Wurmfenster“ des Geilenkirchener Karnevalsvereins, die Showtanzformation „Limited Edition der Süggerather „Spätlese“, der Würmer Elferrat, das Musikkorps Süggerath und die Showtanzabteilung „Stardust“ von Germania Bauchem.

Beecker Junggesellen vorn

Gespannt warteten alle auf den Startschuss, den Spielleiter Guido Küppers gab. „Frisbee-Dosenwurf“ lautete der erste Spaß, mit einer Kunststoffscheibe mussten Plastikflaschen aus etwa drei Meter Entfernung vom Tisch gefegt werden. Beim ersten Spiel waren die Junggesellen aus Beeck die treffsichere Mannschaft, und die sollte auch am Ende von sich reden machen. Später musste ein Benjamin-Blümchen-Puzzle zusammen gesetzt werden, und da hatten Alina Braun und Janina Engels von den „Limited Edition“ die Nase vorn.

Nette Spielchen wie Bierkrug-Curling, Bilboquet, Brezel knacken, Becher stapeln, Kettcar wenden, Luftballon-Lauf, Maschendrahtzaun, Würfelspiel bis 55 ohne 6 und sogar kollektives Luftanhalten brachten jede Menge Spaß. Lange lagen die Gastgeber „Rote Funken“ vorne, doch im letzten Spiel konnte der Junggesellenverein aus Beeck mit insgesamt 123 Punkten das Ergebnis kippen.

Das lag besonders an Simon Hellenbrand, der ganze zwei Minuten lang die Luft angehalten hatte. Die „Roten Funken“ belegten mit 118 Punkten einen guten zweiten, das GKV-Wurmfenster mit 116 Punkten den dritten Platz. Die Beecker Jung­gesellen haben dank ihres Sieges nun einen kostenfreien Auftritt des Fanfarencorps aus Würm gewonnen. Diesen Hauptgewinn wollen sie zur kommenden Kirmes in Beeck einlösen.

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